Das iPhone 17e kommt am Mittwoch offiziell in den Handel. Noch vor dem Verkaufsstart sind bereits zahlreiche Testberichte erschienen, die einen detaillierten Eindruck vom neuen Budget-iPhone liefern. Apple positioniert das Gerät mit einem Startpreis von 699 Euro als günstigeren Einstieg in die aktuelle iPhone-Generation.
Die ersten Rezensionen zeigen ein recht klares Gesamtbild. Das iPhone 17e wird von vielen Testern als sinnvolles Upgrade für Nutzer älterer iPhones beschrieben. Gleichzeitig betonen mehrere Medien, dass die Unterschiede zum teureren iPhone 17 deutlich bleiben. Gerade diese Kompromisse sorgen laut einigen Reviews dafür, dass das Standardmodell für viele Käufer noch attraktiver erscheint.
Das iPhone 17e ist keine grundlegende Neuerfindung der günstigen iPhone-Reihe. Stattdessen handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Konzepts, das Apple mit dem iPhone 16e eingeführt hat.
Dieses Modell hatte bereits eine wichtige Designänderung gebracht. Der klassische Home-Button, der lange Zeit das Einsteiger-iPhone geprägt hatte, verschwand. Damit verabschiedete sich Apple endgültig vom Look des iPhone SE der dritten Generation und führte ein moderneres Displaydesign ein.
Beim iPhone 17e konzentriert sich Apple nun stärker auf Verbesserungen unter der Oberfläche. Das Gerät erhält einen neuen Prozessor, mehr Speicher und erstmals MagSafe. Gleichzeitig bleibt der Einstiegspreis unverändert, wodurch sich das Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber dem Vorgänger verbessert.
Erste Reviews: Ein solides Upgrade für ältere iPhones
Der Technik-Reviewer Brian Tong veröffentlichte bereits ein ausführliches Video-Review zum iPhone 17e. Darin beschreibt er das Gerät als ein „solides Upgrade“ für Nutzer älterer Modelle wie dem iPhone SE oder dem iPhone 11.
Seiner Einschätzung nach sind vor allem zwei Veränderungen im Alltag spürbar: die größere Speicherkapazität und die Unterstützung für MagSafe-Zubehör. Diese Kombination sorgt laut Tong dafür, dass sich das Gerät deutlich moderner anfühlt als frühere Budget-iPhones.
Design und neue Farboption
Beim Design bleibt das iPhone 17e weitgehend beim Konzept seines Vorgängers. Das grundlegende Erscheinungsbild wurde bereits mit dem iPhone 16e modernisiert und wird nun weitergeführt.
Eine sichtbare Neuerung ist jedoch eine zusätzliche Farboption. Laut TechRadar ist die neue Variante Soft Pink eine „tolle Farbergänzung“ neben den bisherigen Optionen Schwarz und Weiß.
Der eigentliche Fortschritt liegt laut dem Magazin aber weniger im Design als vielmehr in der Technik. TechRadar beschreibt das iPhone 17e als Weiterentwicklung des bestehenden Konzepts: Das iPhone 16e habe bereits die große Modernisierung übernommen, während das neue Modell „das Gesamtpaket einfach noch attraktiver“ mache.
A19-Chip und deutlich mehr Speicher
Eine der größten Verbesserungen betrifft die Speicherkapazität. Das iPhone 17e startet mit 256 GB Speicher, was eine Verdoppelung gegenüber dem Vorgängermodell darstellt.
Trotz dieser Verbesserung bleibt der Einstiegspreis gleich. Apple verlangt weiterhin 699 Euro – auch in anderen Märkten bleibt der Preis unverändert.
Zusätzlich erhält das Gerät den neuen A19-Chip. Laut TechRadar sorgt dieser Prozessor dafür, dass sich das Smartphone im Alltag durchgehend schnell anfühlt. Die Redaktion beschreibt die Leistung des Chips als „ausreichend schnell“ für typische Smartphone-Aufgaben.
MagSafe wird zum wichtigen Feature
Eine weitere Neuerung beim iPhone 17e ist die Integration von MagSafe. Diese magnetische Technologie erlaubt es, Ladegeräte und Zubehör direkt am Gerät zu befestigen.
Das US-Technologiemagazin CNET bezeichnet die Attraktivität des Geräts deshalb scherzhaft als „magnetisch“. Besonders im Alltag bringt MagSafe praktische Vorteile, etwa beim kabellosen Laden oder beim Einsatz von kompatiblen Halterungen und Zubehör.
Für ein günstigeres iPhone-Modell gilt diese Funktion als bedeutende Ergänzung, da sie bislang hauptsächlich bei höherpreisigen Geräten verfügbar war.
Display und fehlende Premium-Funktionen
Trotz der Verbesserungen machen mehrere Reviews deutlich, dass das iPhone 17e weiterhin einige Einschränkungen hat.
Das Display gehört zu den Bereichen, in denen Apple Kosten spart. Das Gerät besitzt ein festes 60-Hz-Display, wodurch Funktionen wie ein Always-On-Display nicht verfügbar sind.
Außerdem fehlt die Dynamic Island, die bei neueren iPhone-Modellen für Systembenachrichtigungen und Live-Aktivitäten genutzt wird. Stattdessen besitzt das Gerät weiterhin eine klassische Notch am oberen Bildschirmrand.
CNET weist außerdem darauf hin, dass die Displayränder deutlich dicker sind als bei teureren iPhones. Diese Designunterschiede unterstreichen laut dem Magazin, dass beim iPhone 17e letztlich gilt: Man bekommt, wofür man bezahlt.
Vergleich mit dem iPhone 17
Ein wichtiger Punkt vieler Reviews ist der direkte Vergleich zwischen iPhone 17e und iPhone 17.
Das Standardmodell kostet etwa 200 US-Dollar (in Deutschland 250 Euro) mehr. Laut The Verge lohnt sich dieser Aufpreis für viele Käufer jedoch. Die Redaktion schreibt sogar, dass das iPhone 17e zwar gut sei, man es aber „wahrscheinlich nicht kaufen sollte“, wenn das Budget den Aufpreis erlaubt.
Der Grund dafür ist die deutlich längere Liste an Upgrades beim iPhone 17. Selbst bei einem Mobilfunkvertrag fällt der Unterschied laut Bericht relativ gering aus. Ohne zusätzliche Rabatte entspricht der Preisunterschied ungefähr neun Dollar pro Monat über einen Zeitraum von zwei Jahren.
Das iPhone 17e als wirtschaftliche Option
Andere Medien sehen das Gerät stärker aus wirtschaftlicher Perspektive. Engadget beschreibt das iPhone 17e schlicht als „die wirtschaftliche Wahl“.
Das Smartphone erfülle die grundlegenden Anforderungen moderner Geräte, ohne den hohen Preis der Premium-Modelle zu verlangen. Engadget verweist dabei auch auf die aktuelle wirtschaftliche Lage. Viele Nutzer hinterfragen inzwischen, ob sie wirklich so viel Geld für die leistungsstärksten Geräte ausgeben müssen.
Mit einem Preis von 699 Euro kostet das iPhone 17e etwa die Hälfte eines iPhone 17 Pro oder eines iPhone Air und liegt rund 250 Euro unter dem iPhone 17.
iPhone 17e: Preiswertes iPhone mit spürbaren Einschränkungen
Die ersten iPhone 17e Testberichte zeigen deutlich, wie Apple das neue Modell innerhalb seiner Produktpalette einordnet. Das Gerät bietet wichtige Verbesserungen gegenüber seinem Vorgänger, darunter mehr Speicher, den neuen A19-Chip und erstmals MagSafe.
Gleichzeitig fehlen weiterhin einige Premium-Funktionen, die bei teureren iPhones selbstverständlich sind. Dazu gehören unter anderem ein schnelleres Display, ein Always-On-Modus oder die Dynamic Island.
Damit bleibt das iPhone 17e vor allem eines: ein günstiger Einstieg in die aktuelle iPhone-Generation. Für viele Nutzer dürfte es eine sinnvolle Option sein. Wer jedoch möglichst viele Funktionen möchte und den Aufpreis bezahlen kann, findet laut mehreren Testberichten im iPhone 17 das deutlich vollständigere Paket. (Bild: Apple)
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