Das OLED iPad mini gilt als eines der spannendsten möglichen Apple-Produkte der kommenden Jahre. Nach dem iPad mini 7, das vor über einem Jahr erschienen ist, verdichten sich die Hinweise auf eine neue Generation. Mehrere Leaks und Analystenberichte liefern konkrete Details zu Prozessor, Display, Gehäuse, Erscheinungsdatum und Preis. Im Mittelpunkt steht dabei der mögliche Wechsel auf ein OLED-Display. Daneben zeichnen sich deutliche Leistungssteigerungen und ein überarbeitetes, wasserbeständigeres Design ab.
Das iPad mini nimmt im Apple-Portfolio eine besondere Rolle ein. Es kombiniert ein kompaktes Format mit leistungsstarker Hardware. Gerade für mobiles Arbeiten, Streaming oder Gaming ist die Größe für viele interessant.
Während größere iPads bereits modernste Display-Technologien nutzen, blieb das kleine Modell bisher beim LCD. Mit dem OLED iPad mini könnte sich das ändern. Der Schritt würde das Gerät technisch näher an die Pro-Modelle und aktuelle iPhones bringen.
Die Gerüchte stammen aus unterschiedlichen Quellen, darunter Analysten, Lieferkettenberichte und Code-Funde. Einige Details überschneiden sich, andere widersprechen sich beim Zeitplan.
Prozessor und Leistung: A19 Pro als wahrscheinlicher Kandidat
Apple arbeitet laut internen Hinweisen an einem neuen iPad mini mit den Codenamen J510 und J511. Im August 2025 tauchten entsprechende Hinweise im Apple-Code auf, die auf den A19 Pro-Chip verweisen. Der A19 Pro ist bereits im iPhone Air sowie im iPhone 17 Pro verbaut. Dort existieren zwei Varianten:
- High-End-Version mit 6-Kern-CPU und 6-Kern-GPU
- Mittelklasse-Version mit 6-Kern-CPU und 5-Kern-GPU
Sollten die Code-Leaks zutreffen, dürfte das OLED iPad mini die Mittelklasse-Version erhalten. Dieses Vorgehen wäre nicht neu. Schon beim iPad mini 7 wurde der A17 Pro-Chip mit einer 6-Kern-CPU (zwei Performance- und vier Effizienzkerne) und einer 5-Kern-GPU eingesetzt, während das iPhone 15 Pro eine 6-Kern-GPU bekam.
Technische Details des A19 Pro
Der A19 Pro basiert auf einem verbesserten 3-Nanometer-N3P-Prozess der dritten Generation. Erwartet werden:
- Moderate Leistungssteigerungen
- Verbesserte Energieeffizienz
- 16-Kern-Neural-Engine
- Dynamisches Caching der nächsten Generation
- Einheitliche Bildkomprimierung
Die GPU-Architektur wurde ebenfalls überarbeitet. Sie verfügt über einen größeren Cache, mehr Speicher und integrierte Neural Accelerators in jedem Kern. Apple gibt an, dass die maximale GPU-Rechenleistung im Vergleich zur vorherigen Generation um das Dreifache steigen kann. Zusätzlich wurde die 16-Kern-Neural-Engine für KI-Aufgaben verbessert.
Möglichkeit eines A20 Pro
Es besteht eine geringe Chance, dass Apple stattdessen den A20 Pro einsetzt. Diese Information stammt von jemandem, der ein macOS-Kernel-Debug-Kit mit internen Apple-Codenamen analysiert hat.
Der A20 Pro soll in den Modellen des iPhone 18 Pro zum Einsatz kommen und angeblich im fortschrittlichen 2-nm-Prozess von TSMC gefertigt werden.
Allerdings hat das iPad mini in früheren Updates nicht immer den jeweils neuesten A-Chip erhalten. Deshalb gilt der A19 Pro derzeit als wahrscheinlicher.
Display: Der Schritt zum OLED-Panel
Der zentrale Punkt beim OLED iPad mini ist der mögliche Wechsel von LCD auf OLED.
Laut Mark Gurman von Bloomberg wird das iPad mini voraussichtlich das nächste Apple-Gerät mit OLED-Technologie. Ein chinesischer Leaker mit Kontakten zur Lieferkette berichtet, dass Apple ein von Samsung gefertigtes OLED-Display für das kommende Modell getestet hat.
Mögliche Änderungen beim Bildschirm
Derzeit nutzt das iPad mini 7 ein 8,3-Zoll-LCD mit 60 Hz. Für das OLED iPad mini stehen mehrere Änderungen im Raum:
- Umstieg auf OLED-Technologie
- Mögliche Erhöhung der Bildwiederholrate auf 120 Hz ProMotion
- Vergrößerung der Bildschirmdiagonale von 8,3 Zoll auf bis zu 8,7 Zoll
Da das neue Basis-iPhone 17 bereits ein 120-Hz-ProMotion-Panel besitzt, erscheint eine entsprechende Aufwertung beim ersten OLED iPad mini logisch.
Vorteile von OLED
OLED-Panels können jedes Pixel einzeln ansteuern. Das führt zu:
- Präziserer Farbwiedergabe
- Tieferen Schwarztönen
- Besserem Kontrast
- Schnelleren Reaktionszeiten
- Besseren Blickwinkeln
- Mehr Flexibilität im Design
Apple setzt OLED bereits bei allen Flaggschiff-iPhones ein. Im Mai 2024 wurde die Technologie erstmals auch im iPad Pro integriert.
Im Gegensatz zu den iPad-Pro-Modellen mit zweilagigem LTPO-OLED (Low-Temperature Polycrystalline Oxide) könnte das OLED iPad mini jedoch ein einlagiges LTPS-Display (Low-Temperature Polycrystalline Silicon) erhalten. Dieses wäre dunkler und kostengünstiger.
Gehäusedesign: Mehr Wasserfestigkeit durch neues Lautsprechersystem
Neben Display und Prozessor soll sich auch das Gehäuse ändern. Laut Bloomberg arbeitet Apple daran, das iPad mini wasserbeständiger zu machen und den Schutzgrad näher an das iPhone heranzuführen. Das Gerät wäre dadurch besser für feuchte Umgebungen geeignet.
Vibrationsbasiertes Lautsprechersystem
Um dies zu erreichen, soll Apple ein neues vibrationsbasiertes Lautsprechersystem entwickelt haben. Statt klassischer Lautsprecheröffnungen könnten schallabstrahlende Oberflächen eingesetzt werden. Das hätte mehrere Folgen:
- Wegfall offener Lautsprechergitter
- Weniger Eintrittspunkte für Wasser und Staub
- Besser abgedichtetes Gehäuse
Während aktuelle iPad mini-Modelle keine offizielle IP-Zertifizierung besitzen, könnte die kommende Generation erstmals über einen zertifizierten Wasserschutz verfügen.
Apple nutzt beim iPhone Klebstoffe und Dichtungen zum Schutz vor Feuchtigkeit. Der neue Ansatz beim OLED iPad mini würde noch weitergehen, da Öffnungen komplett entfallen könnten.
Ein Apple-Patent aus dem Jahr 2014 beschreibt ein „mechanisch betätigtes akustisches Panel-System“. Dabei werden flache Oberflächen in Schwingung versetzt, um Töne zu erzeugen. Teile des Gehäuses fungieren dabei als Lautsprechermembran. Das deutet darauf hin, dass Apple seit Jahren an einem vollständig versiegelten Akustiksystem arbeitet.
Erscheinungsdatum: 2026 als realistisches Szenario
Beim Release-Datum gehen die Prognosen auseinander.
- Omdia erwartet ein OLED iPad mini im Jahr 2027.
- ET News und ZDNET Korea berichten von einer Einführung 2026.
- Bloomberg hält ein Update 2026 für möglich.
- Der Weibo-Leaker Instant Digital nennt frühestens die zweite Hälfte 2026 als Startzeitpunkt.
Im Mai 2024 wurde gemeldet, dass Samsung Display mit der Entwicklung von OLED-Panel-Mustern für ein zukünftiges iPad mini begonnen hat. Die Massenproduktion im Werk Cheonan soll in der zweiten Hälfte 2025 gestartet sein.
Die Display Supply Chain Consultants (DSCC) gehen ebenfalls von einem OLED iPad mini für 2026 aus, konkret mit 8,5-Zoll-Panel. OLED-iPad-Air-Modelle in 11 und 13 Zoll sollen demnach 2027 folgen.
Konkrete Hinweise auf ein exaktes Datum gibt es nicht. Eine Markteinführung 2026 gilt derzeit als realistisch.
Preis: Möglicher Aufschlag durch OLED und neue Technik
Das aktuelle iPad mini startet bei 499 US-Dollar bzw. 549 Euro. Laut Mark Gurman könnte Apple für das OLED iPad mini bis zu 100 Dollar mehr verlangen. Ein möglicher Einstiegspreis von rund 599 US-Dollar bzw. 649 Euro erscheint angesichts der neuen Display-Technologie und der verbesserten Wasserfestigkeit plausibel.
Gurman hatte zuvor angemerkt, dass Apple auch eine günstigere Variante oder eine Anpassung des Einstiegspreises in Betracht ziehen möchte, da das Gerät mit deutlich günstigeren Konkurrenzprodukten konkurriert.
OLED iPad mini: Das bislang größte Update der Mini-Reihe?
Das OLED iPad mini könnte ein umfassendes Update darstellen. Erwartet werden ein A19 Pro-Chip mit moderner 3-nm-Technologie, eine verbesserte GPU-Architektur, eine optimierte Neural Engine sowie erstmals ein OLED-Display mit möglicher 120-Hz-Unterstützung und leicht vergrößerter Bildschirmdiagonale. Hinzu kommen ein überarbeitetes, wasserbeständigeres Gehäuse und ein neues vibrationsbasiertes Lautsprechersystem ohne sichtbare Öffnungen.
Beim Erscheinungsdatum deutet vieles auf 2026 hin, während der Preis voraussichtlich über dem aktuellen Einstiegswert von 499 US-Dollar bzw. 549 Euro liegen wird. Ob alle genannten Funktionen tatsächlich umgesetzt werden, bleibt offen. Die vorliegenden Berichte zeichnen jedoch ein konsistentes Bild eines technisch deutlich aufgewerteten OLED iPad mini. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Shutterstock / Karlis Dambrans)
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