Beim Mac Studio steht die nächste Runde an. Apple arbeitet an einer neuen Version, die voraussichtlich in der ersten Hälfte von 2026 erscheinen wird. Auch wenn noch nicht jedes Detail offiziell ist, gibt es inzwischen genug Hinweise zu Design, Chips, SSD-Tempo, einem möglichen Studio Display 2, Preis und Zeitplan, um ein recht klares Bild zu zeichnen.
Der Mac Studio hat sich als leistungsstarker Desktop in einem sehr kompakten Format etabliert. Mit 3,7 Zoll Höhe und 7,7 Zoll Breite ist er deutlich kleiner als der Mac Pro. Gleichzeitig wirkt es so, als habe Apple den Mac Pro erst mal auf Eis gelegt. Genau deshalb wird der Mac Studio zunehmend als die Zukunft der Mac-Desktop-Computer gesehen: viel Leistung, wenig Platzbedarf, klarer Fokus auf professionelle Workloads.
Design: Wahrscheinlich bleibt alles beim Alten
Bei der Optik deutet nichts auf eine größere Änderung hin. Es gibt keine Gerüchte über ein Design-Update, und es wird auch nicht damit gerechnet, dass Apple das Gehäuse überarbeitet.
Der Mac Studio dürfte deshalb weiter das bekannte „Squircle“-Design behalten: ein Apple-TV- oder Mac-mini-ähnlicher Kasten mit abgerundeten Ecken. Kurz gesagt: funktional, kompakt, unauffällig.
M5 Max und M5 Ultra: Die nächste Leistungsstufe
Das wichtigste Upgrade dürfte im Inneren passieren. Erwartet werden zwei Chip-Optionen:
- M5 Max
- M5 Ultra
Der M5 Max soll eine deutlich schnellere CPU- und GPU-Leistung liefern als der reguläre M5-Chip, der im letzten Oktober erschienen ist. Der M5 Ultra soll dann noch einmal nachlegen und die Leistung des M5 Max verdoppeln.
Zusätzlich gibt es einen konkreten Hinweis aus der Software-Ecke: Anzeichen für M5 Max und M5 Ultra wurden in der aktuellen Release-Candidate-Version von iOS 26.3 entdeckt. Das ist kein offizielles Produkt-Statement, aber oft ein guter Indikator dafür, was hardwareseitig vorbereitet wird.
Schnellere SSD: Mögliches Upgrade aus dem MacBook Pro
Auch beim Speicher könnte sich etwas tun. Die M5 MacBook Pro-Modelle wurden bereits mit einer schnelleren SSD aktualisiert. Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass der Mac Studio und andere Macs, die 2026 erscheinen, dieses SSD-Upgrade ebenfalls bekommen könnten.
Das klingt nach einem Detail, macht in der Praxis aber bei großen Projekten und vielen Daten oft einen spürbaren Unterschied.
Studio Display 2: Möglicherweise zeitgleich mit dem Mac Studio
Neben dem Mac Studio steht auch ein Display-Thema im Raum. Das erste Studio Display wurde zusammen mit dem Mac Studio vorgestellt. Jetzt gibt es Gerüchte, dass dieses Jahr ein Studio Display 2 erscheinen soll. Das eröffnet die Möglichkeit, dass Apple das neue Display direkt zusammen mit dem neuen Mac Studio zeigt. Zum Studio Display 2 stehen folgende Punkte im Raum:
- Es soll wie das aktuelle Modell aussehen (also kein großes Redesign erwartet)
- Es könnte eine schnellere Bildwiederholfrequenz von 90 Hz bekommen
- Es könnte ein Mini-LED-Display erhalten
- Es könnte einen A19-Chip nutzen
Preis: Keine Hinweise auf eine Erhöhung
Zum Preis gibt es derzeit keine Gerüchte über Aufschläge. Deshalb ist das wahrscheinlichste Szenario, dass der Mac Studio weiterhin ab 1.999 US-Dollar bzw. 2.299 Euro startet.
Zeitpunkt: Veröffentlichung nach dem Mac-Update im Frühjahr
Zum Zeitfenster gibt es eine konkrete Einordnung. Mark Gurman von Bloomberg meinte letztes Wochenende, dass die neuen Mac Studio-Modelle „nicht allzu lange nach der Mac-Aktualisierung im Frühjahr“ kommen sollten. Diese Frühjahrs-Aktualisierung soll voraussichtlich neue MacBook Pro-Modelle beinhalten.
Für diese neuen MacBook Pros steht sogar ein mögliches Datum im Raum: Sie könnten schon in der Woche vom 2. März erscheinen. Daraus folgt, der neue Mac Studio würde irgendwann nach diesem Datum kommen, was gut zur Erwartung „erste Hälfte 2026“ passt.
Mac Studio 2026: Mehr Leistung im vertrauten Gewand
Beim Mac Studio 2026 deutet vieles auf Evolution statt Revolution: kein neues Gehäuse, aber deutlich mehr Leistung durch M5 Max und M5 Ultra, wahrscheinlich ergänzt durch eine schnellere SSD. Parallel könnte ein Studio Display 2 auftauchen, das äußerlich vertraut bleibt, aber technisch mit 90 Hz, Mini-LED und A19-Chip aufwertet. Beim Preis gibt es bisher keinen Druck nach oben, und beim Timing spricht vieles für einen Release nach dem Mac-Frühjahrsupdate, also nach der Woche vom 2. März.
Unterm Strich wirkt es so, als würde Apple den Mac Studio weiter als zentrale Desktop-Plattform ausbauen, gerade weil der Mac Pro aktuell eher im Hintergrund steht. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Shutterstock / Maarten Zeehandelaar)
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