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Apple-Zulieferer Luxshare: Hacker stehlen Produktdaten

by Milan
22. Januar 2026
Apple Luxshare

Bild: Shutterstock / New Africa

Ein Cyberangriff auf einen wichtigen Zulieferer von Apple hat offenbar weitreichendere Folgen als zunächst bekannt war. Inzwischen ist klar, dass es sich bei dem betroffenen Unternehmen um den chinesischen Auftragsfertiger Luxshare handelt. Dabei sollen mehr als ein Terabyte sensibler Daten abgeflossen sein, darunter vertrauliche Apple-Informationen aus Entwicklung und Produktion. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit globaler Lieferketten und zum Schutz geheimer Produktpläne auf.

Bereits im Dezember wurde öffentlich, dass ein Apple-Zulieferer Opfer eines schweren Cyberangriffs geworden ist. Damals blieben jedoch viele Details offen. Weder der Name des Unternehmens noch das tatsächliche Ausmaß der kompromittierten Daten waren bekannt. Auch zu möglichen Auswirkungen auf Apple-Produkte gab es keine gesicherten Informationen. Erst Wochen später verdichten sich die Hinweise, dass der Angriff deutlich größer war als zunächst angenommen und dass besonders sensible Apple-Daten betroffen sind.

Cyberangriff über das Dark Web bekannt geworden

Der Angriff wurde erstmals am 15. Dezember 2025 öffentlich, als die Ransomware-Gruppe RansomHub einen Beitrag auf einer Dark-Web-Leak-Seite veröffentlichte. Dort erklärten die Angreifer, interne Systeme von Luxshare verschlüsselt und umfangreiche Datenbestände gestohlen zu haben. Gleichzeitig drohten sie damit, die Informationen zu veröffentlichen, falls das Unternehmen keine Verhandlungen aufnehmen sollte. Luxshare wurde zudem vorgeworfen, den Vorfall intern zu halten und nicht transparent zu machen.

Nach Angaben der Angreifer erhielten Verantwortliche von Luxshare eine Frist zur Kontaktaufnahme, reagierten jedoch nicht. Daraufhin veröffentlichten die Täter Beispieldaten, die als Beweis für den erfolgreichen Angriff dienen sollten. Diese Dateien sollen aus Archiven stammen, die durch strenge Geheimhaltungsvereinbarungen geschützt waren.

Umfang und Art der gestohlenen Daten

Den Angaben der Angreifer zufolge umfasst das gestohlene Material unter anderem detaillierte 3D-CAD-Produktmodelle, hochpräzise Geometriedateien, klassische 2D-Fertigungszeichnungen sowie Konstruktionspläne für mechanische Bauteile. Zusätzlich sollen Leiterplattenlayouts, interne technische PDF-Dokumente und weitere entwicklungsnahe Unterlagen entwendet worden sein.

Ein erheblicher Teil der Archive soll sich direkt auf Apple-Produkte beziehen. Darüber hinaus seien auch Informationen anderer Großkunden enthalten, darunter Nvidia, LG, Tesla und Geely. Insgesamt soll das Datenvolumen mehr als ein Terabyte betragen.

Überprüfung der Daten durch Sicherheitsexperten

Das Rechercheteam von Cybernews hat Teile der veröffentlichten Beispieldaten überprüft. Dabei wurden offenbar echte interne Dokumente von Luxshare identifiziert, die eindeutig mit Apple-Projekten in Verbindung stehen. Die überprüften Materialien beschreiben unter anderem vertrauliche Reparaturprozesse, logistische Abläufe sowie die Zusammenarbeit zwischen Apple und Luxshare auf operativer Ebene.

In den Datensätzen finden sich detaillierte Prozessbeschreibungen, Zeitpläne und Dokumente zur Projektkoordination. Zudem enthalten die Beispiele gängige Dateiformate aus der Produktentwicklung und Fertigung, darunter .dwg- und Gerber-Dateien, die üblicherweise für technische Zeichnungen und Leiterplattenlayouts verwendet werden.

Zeitlicher Rahmen und mögliche neue Produkte

Die in den Beispieldaten genannten Projekte erstrecken sich über einen Zeitraum von 2019 bis 2025. Das deutet darauf hin, dass nicht nur ältere oder bereits veröffentlichte Produkte betroffen sind. Es gilt als wahrscheinlich, dass sich unter den entwendeten Dokumenten auch Informationen zu noch nicht vorgestellten Apple-Geräten befinden.

Zusätzlich stellten die Forscher fest, dass die Beispieldaten offenbar personenbezogene Informationen enthalten. Dazu zählen vollständige Namen, Berufsbezeichnungen und geschäftliche E-Mail-Adressen von Personen, die an Apple-Projekten beteiligt sind.

Risiken für Apple und seine Partner

Der Zugriff auf detaillierte technische Entwürfe und Fertigungsunterlagen birgt erhebliche Risiken. Missbrauchte Daten könnten für Produkt-Reverse-Engineering genutzt werden oder die Herstellung von Fälschungen erleichtern. Auch gezielte Angriffe auf Hardware oder Firmware wären denkbar, da detaillierte Kenntnisse über Geräte-Layouts und das Zusammenspiel einzelner Komponenten vorliegen.

Die Offenlegung interner Abläufe und Kontaktinformationen erhöht zudem das Risiko gezielter Phishing-Angriffe oder weiterer Cyberattacken. Solche Folgeangriffe könnten sich nicht nur gegen Luxshare richten, sondern auch gegen andere Partner innerhalb der Apple-Lieferkette.

Keine offizielle Stellungnahme

Bislang haben weder Apple noch Luxshare den Cyberangriff offiziell bestätigt oder kommentiert. Auch zu möglichen Gegenmaßnahmen oder internen Untersuchungen gibt es keine öffentlichen Informationen. Unklar bleibt ebenfalls, ob und in welchem Umfang die gestohlenen Daten bereits weitergegeben oder veröffentlicht wurden.

Sicherheitsrisiken in Apples globaler Lieferkette

Der Cyberangriff auf Luxshare zeigt, wie anfällig selbst große und etablierte Produktionsnetzwerke sein können. Für Apple steht dabei nicht nur der Schutz einzelner Dokumente auf dem Spiel, sondern die Sicherheit geheimer Produktentwicklungen und interner Abläufe. Der Vorfall dürfte den Druck erhöhen, digitale Sicherheitsstandards entlang der gesamten Lieferkette zu überprüfen und zu verschärfen, um ähnliche Angriffe in Zukunft zu verhindern. (Bild: Shutterstock / New Africa)

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