Apple hat gemeinsam mit Google neue Details zur künftigen Ausrichtung von Apple Intelligence veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht eine engere Zusammenarbeit mit Google, bei der die generative KI-Plattform Gemini eine wichtige Rolle spielen soll. Kurz nach der Ankündigung meldete sich Elon Musk zu Wort und äußerte deutliche Bedenken. Seine Kritik richtet sich vor allem gegen die wachsende Macht von Google im KI-Markt und die Rolle, die Apple diesem Unternehmen nun einräumt.
Apple arbeitet seit einiger Zeit daran, Siri intelligenter und persönlicher zu machen. Mit Apple Intelligence will das Unternehmen Funktionen anbieten, die stärker auf individuelle Nutzergewohnheiten eingehen. Die nun bestätigte Einbindung von Gemini zeigt, dass Apple dabei auch auf externe KI-Technologie setzt. Genau diese Entscheidung sorgt für Diskussionen, da sie bestehende Marktverhältnisse weiter verschieben könnte.
Zusammenarbeit von Apple und Google bei Gemini
Apple und Google haben offiziell bekannt gegeben, dass Googles generative KI-Plattform Gemini künftig Apple-Intelligence-Funktionen unterstützen wird. Dazu gehört unter anderem eine deutlich personalisiertere Version von Siri. Diese neue Siri-Generation soll noch in diesem Jahr erscheinen.
Ein genauer Veröffentlichungstermin wurde von Apple bisher nicht genannt. Berichten zufolge ist ein Release im März oder April geplant, vermutlich als Teil von iOS 26.4. Ziel ist es, Siri kontextbezogener, lernfähiger und stärker auf einzelne Nutzer zugeschnitten zu machen.
Elon Musks Kritik an der Machtkonzentration
Elon Musk reagierte auf die Ankündigung mit einem öffentlichen Beitrag auf X. Darin äußerte er die Sorge, dass die Zusammenarbeit eine unangemessene Machtkonzentration bei Google darstelle. Seiner Ansicht nach ist dies besonders problematisch, da Google bereits mit Android und dem Chrome-Browser zentrale Plattformen im digitalen Alltag kontrolliert.
Musk ist CEO von xAI, dem Unternehmen hinter dem KI-Chatbot Grok, der als direkter Konkurrent zu Gemini gilt. Seine Kritik ist daher auch vor dem Hintergrund des zunehmenden Wettbewerbs im KI-Sektor zu sehen.
Vorgeschichte: Klage von xAI gegen Apple und OpenAI
Die aktuellen Aussagen stehen nicht isoliert da. Bereits im vergangenen Jahr hatte xAI eine Klage gegen Apple und OpenAI eingereicht. In der Klage wurde den beiden Unternehmen vorgeworfen, sich abgesprochen zu haben, um ihre anhaltende Dominanz auf dem KI-Markt zu sichern.
Diese Vorgeschichte verleiht Musks jetziger Kritik zusätzliches Gewicht und zeigt, wie angespannt die Beziehungen zwischen den führenden KI-Anbietern inzwischen sind.
Reaktionen von Apple und Google
Bislang haben weder Apple noch Google öffentlich auf Musks Kommentar reagiert. Es gilt als eher unwahrscheinlich, dass sich eines der Unternehmen kurzfristig dazu äußert. Sollte es dennoch zu einer Stellungnahme kommen, dürfte die Debatte um Marktstellung, Kooperationen und Abhängigkeiten im KI-Bereich weiter an Fahrt aufnehmen.
Apple setzt auf Gemini und verschärft den KI-Wettbewerb
Die geplante Gemini-Integration in Siri markiert für Apple einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung von Apple Intelligence. Gleichzeitig zeigt die Reaktion von Elon Musk, wie sensibel das Thema Machtverteilung im KI-Markt geworden ist. Apple, Google und xAI stehen exemplarisch für einen Wettbewerb, der sich nicht nur um Technologie, sondern auch um Einfluss und Kontrolle dreht. Wie sich diese Zusammenarbeit langfristig auswirkt, wird sich spätestens mit dem Start der neuen Siri-Version zeigen. (Bild: Mojahid_Mottakin / DepositPhotos.com)
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