Neben iOS 27.0.1 hat Apple auch Updates für iPhones, iPads und Macs veröffentlicht, die noch nicht auf dem neuesten System laufen. Sie schließen eine Sicherheitslücke, die nach Apples Angaben bereits für gezielte Angriffe ausgenutzt worden sein könnte. Wer iOS 26 behalten will, sollte deshalb zügig aktualisieren.
Apple hat am 28. September iOS 26.7.1, iPadOS 26.7.1, macOS Tahoe 26.7.1 und macOS Sequoia 15.8.1 veröffentlicht. Am selben Tag sind auch iOS 27.0.1 und macOS 27.0.1 erschienen, die sich um Fehler wie die Face-ID-Neustarts beim iPhone 18 Pro kümmern.
Die Updates für die älteren Systeme schließen jeweils genau eine Lücke. Beschrieben ist sie in Apples Sicherheitshinweisen zu iOS 26.7.1 und iPadOS 26.7.1, zu macOS Tahoe 26.7.1 und zu macOS Sequoia 15.8.1.
Das Wichtigste in Kürze
- iOS 26.7.1, iPadOS 26.7.1, macOS Tahoe 26.7.1 und macOS Sequoia 15.8.1 schließen eine Lücke in der Grafikkomponente CoreGraphics.
- Über eine manipulierte Datei ließ sich Schadcode ausführen.
- Apple liegt ein Bericht vor, wonach die Lücke in einem äußerst ausgefeilten Angriff auf bestimmte Personen ausgenutzt worden sein könnte, und zwar auf iOS-Versionen vor iOS 27.
- Das Update steht für alle iPhones ab dem iPhone 11 bereit.
Was hinter der Lücke steckt
Die Schwachstelle liegt in CoreGraphics, der Komponente, die in Apples Systemen für die Darstellung von Grafiken und Dokumenten zuständig ist. Beim Verarbeiten einer präparierten Datei konnte es zu einem Schreibzugriff außerhalb des vorgesehenen Speicherbereichs kommen. Darüber ließ sich beliebiger Code ausführen.
Apple hat den Fehler mit einer verbesserten Prüfung der Speichergrenzen behoben. Gemeldet hat ihn das Sicherheitsteam von Meta.
Nach Apples Angaben liegt ein Bericht vor, wonach die Lücke in einem äußerst ausgefeilten Angriff gegen bestimmte Zielpersonen ausgenutzt worden sein könnte. Betroffen waren laut Apple iOS-Versionen vor iOS 27. Dieselbe Korrektur enthalten die Updates für Tahoe und Sequoia.
Welche Geräte das Update bekommen
| Update | Geräte |
|---|---|
| iOS 26.7.1 | iPhone 11 und neuer |
| iPadOS 26.7.1 | iPad Pro 12,9 Zoll ab 3. Generation, iPad Pro 11 Zoll ab 1. Generation, iPad Air ab 3. Generation, iPad ab 8. Generation, iPad mini ab 5. Generation |
| macOS Tahoe 26.7.1 | Macs mit macOS Tahoe |
| macOS Sequoia 15.8.1 | Macs mit macOS Sequoia |
Auf dem iPhone steht das Update unter Einstellungen > Allgemein > Softwareupdate bereit. Seit dem 14. September zeigt Apple dort iOS 26 und iOS 27 als getrennte Optionen an, die Aktualisierung innerhalb von iOS 26 ist der Standard. Mit dem großen Systemwechsel hatte Apple bereits zahlreiche Sicherheitslücken in iOS 27 geschlossen.
Gezielt, aber jetzt öffentlich
Der Angriff richtete sich laut Apple gegen bestimmte Personen, nicht gegen die breite Masse. Mit der Veröffentlichung der Korrektur ist die Schwachstelle aber bekannt, und wer iOS 26 ohne das neue Update weiter nutzt, bleibt angreifbar. Wir raten deshalb, iOS 26.7.1 oder iOS 27 zügig zu installieren, auf dem Mac entsprechend das passende Update für Tahoe oder Sequoia. Dass Apple die Vorgängerversion parallel mit Sicherheitsupdates versorgt, macht den Wechsel auf iOS 27 dabei nicht zur Pflicht.
Wer durch seinen Beruf oder seine Öffentlichkeit besonders gefährdet ist, kann zusätzlich den Blockierungsmodus auf iPhone, iPad und Mac aktivieren. Apple sieht ihn ausdrücklich für Personen vor, die Ziel solcher ausgefeilten Angriffe werden könnten.
Bleibst du bei iOS 26, oder war dieses Update für dich der Anlass, jetzt auf iOS 27 zu wechseln? Erzähl uns in den Kommentaren, wie du es hältst.





