Zum kommenden iPhone 18 Pro gibt es neue Einschätzungen zur Preisentwicklung. Trotz steigender Kosten für wichtige Komponenten gehen mehrere Branchenanalysten davon aus, dass Apple die Preise der kommenden Pro-Modelle stabil halten könnte. Hinweise aus der Lieferkette sowie die Preisgestaltung aktueller Apple-Produkte deuten darauf hin, dass Apple versucht, Preiserhöhungen möglichst zu vermeiden.
Der Smartphone-Markt steht derzeit unter Druck, weil wichtige Komponenten deutlich teurer geworden sind. Besonders Speicherchips wie DRAM und NAND-Flash haben sich verteuert. Der Grund dafür liegt vor allem im starken Ausbau von KI-Serverinfrastrukturen, die große Mengen an Speicher benötigen.
Viele Hersteller könnten deshalb gezwungen sein, Preise zu erhöhen oder technische Ausstattung anzupassen. Apple scheint jedoch eine Strategie zu verfolgen, mit der steigende Kosten abgefedert werden, ohne die Endpreise der Geräte deutlich anzuheben.
Hinweise aus aktuellen Apple-Produkten
Ein möglicher Hinweis auf Apples Preisstrategie kommt von zwei neuen Geräten. Das iPhone 17e sowie das MacBook Neo wurden beide zu einem Einstiegspreis von 699 Euro auf den Markt gebracht. Für den bekannten Apple-Analysten Ming-Chi Kuo deutet diese Preisgestaltung darauf hin, dass Apple aktuell bewusst versucht, Preiserhöhungen zu vermeiden.
Analysten erwarten stabile Preise
Ming-Chi Kuo erklärte auf der Plattform X, dass Apple plant, die Turbulenzen auf dem globalen Markt für Speicherchips zu seinem Vorteil zu nutzen. Das Unternehmen sichere sich frühzeitig Komponenten, fange höhere Kosten intern ab und versuche gleichzeitig Marktanteile zu gewinnen.
Bereits im Januar hatte Kuo gesagt, dass Apple plane, Preiserhöhungen für das iPhone 18 Pro so weit wie möglich zu vermeiden, obwohl die Kosten für Bauteile steigen.
Auch der Analyst Jeff Pu von GF Securities bestätigte diese Einschätzung in einem Bericht aus dem letzten Monat. Seine Untersuchungen innerhalb der Apple-Lieferkette zeigen, dass die Preise vermutlich unverändert bleiben. Demnach könnten die Einstiegspreise weiterhin wie folgt sein:
- 1.099 US-Dollar (1.299 Euro) für das iPhone 18 Pro
- 1.199 US-Dollar (1.449 Euro) für das iPhone 18 Pro Max
Steigende Speicherpreise und Apples Strategie
Die Preise für DRAM und NAND sind zuletzt deutlich gestiegen, vor allem wegen der steigenden Nachfrage durch Unternehmen, die KI-Rechenzentren aufbauen. Apple verhandelt laut Kuo die Preise für Speicherchips inzwischen vierteljährlich statt halbjährlich mit seinen Lieferanten. Dadurch kann das Unternehmen flexibler auf Marktveränderungen reagieren, ist aber auch stärker von kurzfristigen Preisschwankungen betroffen.
Ein mögliches Beispiel für dieses Kostenmanagement zeigte sich kürzlich beim Mac Studio. Apple entfernte dort die Möglichkeit, den Speicher auf 512 GB zu erweitern, sodass maximal 256 GB verfügbar sind. Gleichzeitig wurde die Speicheraufrüstung beim M3 Ultra deutlich teurer: Die Erweiterung von 96 GB auf 256 GB kostet nun 2.000 US-Dollar statt zuvor 1.600 US-Dollar.
Vorstellung im September erwartet
Apple wird die neuen Modelle der iPhone-18-Serie voraussichtlich im September vorstellen. Dann wird sich zeigen, ob die Prognosen der Analysten zutreffen und Apple die Preise für das iPhone 18 Pro tatsächlich stabil halten kann.
iPhone 18 Pro: Hinweise auf stabile Preise trotz steigender Kosten
Aktuelle Analysen aus der Lieferkette deuten darauf hin, dass Apple beim iPhone 18 Pro trotz steigender Produktionskosten auf stabile Preise setzen könnte. Hinweise aus neuen Produkten, flexible Verhandlungen mit Zulieferern und Apples Strategie im Speicherchip-Markt sprechen dafür, dass die Einstiegspreise der Pro-Modelle unverändert bleiben könnten. (Bild: Shutterstock / jhxfilm)
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