Das iPhone Fold gilt als eines der spannendsten kommenden Apple-Produkte. Mehrere Berichte und Leaks deuten darauf hin, dass Apple kurz vor der Einführung seines ersten faltbaren iPhones steht. Das Gerät soll sich wie ein Buch aufklappen lassen und im geöffneten Zustand ein deutlich größeres Display bieten.
Neue Informationen zeigen jedoch, dass Apple ursprünglich ein ganz anderes Konzept verfolgt hat. Demnach arbeitete das Unternehmen zunächst an einem Klappdesign, das sich vertikal zusammenfalten lässt. Dieses Konzept wurde später jedoch verworfen.
Faltbare Smartphones sind inzwischen in zwei Hauptvarianten erhältlich: Geräte im Book-Design, die sich wie ein Buch öffnen, und sogenannte Flip-Modelle, die sich vertikal zusammenklappen lassen.
Apple hat beide Ansätze offenbar intern geprüft. Laut aktuellen Leaks entschied sich das Unternehmen jedoch gegen das Klappdesign, da es aus Apples Sicht keinen ausreichenden Mehrwert bot und gleichzeitig technische Nachteile mit sich brachte.
Apples ursprüngliches Klappdesign
Berichten aus dem Juli 2024 zufolge sollte das erste iPhone Fold ursprünglich ein Top-Down-Faltdesign besitzen. Dieses Konzept wäre ähnlich aufgebaut gewesen wie bekannte Flip-Smartphones.
Der größte Vorteil eines solchen Designs liegt in der Kompaktheit. Zusammengeklappt wäre das Smartphone deutlich kleiner gewesen und hätte problemlos in eine schmale Jeans- oder Hosentasche gepasst.
Im März 2025 änderte Apple jedoch seine Strategie und entschied sich stattdessen für ein faltbares Gerät im Buchstil.
Leak erklärt die Entscheidung
Der Weibo-Leaker Instant Digital veröffentlichte einen Beitrag, der die Gründe für diese Entscheidung erklärt. Laut seinen Angaben hielten viele Entwickler bei Apple das Klappdesign für „unnötig“.
Das Hauptargument für ein Flip-Gerät wäre lediglich gewesen, dass es zusammengeklappt kleiner ist. Neue Anwendungsszenarien hätte dieses Design jedoch kaum geschaffen. Genau darauf legt Apple bei neuen Hardware-Produkten großen Wert.
Technische Nachteile des Flip-Designs
Ein weiterer Grund für die Entscheidung gegen das Klappdesign waren technische Einschränkungen.
Durch das Scharnier wird der Innenraum eines kleinen Klapphandys in zwei Bereiche aufgeteilt. Dadurch wird der verfügbare Platz im Gehäuse stark begrenzt. Das hätte mehrere Probleme verursacht:
- Begrenzte Akkukapazität, da weniger Platz für eine große Batterie vorhanden ist
- Kompromisse bei der Kamera, weil hochwertige Kamerasysteme mehr Raum benötigen
- Schwierigerer interner Aufbau durch die Aufteilung der Komponenten rund um das Scharnier
Laut Leak hätte Apple in mehreren Bereichen deutliche Abstriche machen müssen.
Das aktuelle Konzept des iPhone Fold
Statt eines Klappdesigns setzt Apple nun offenbar auf ein Book-Design. Dieses Konzept ermöglicht ein deutlich größeres Display im aufgeklappten Zustand.
Dadurch kann das iPhone Fold zwei Geräte in einem vereinen: ein klassisches Smartphone im geschlossenen Zustand und ein Tablet-ähnliches Gerät, sobald das Display vollständig geöffnet wird.
Diese 2-in-1-Erfahrung gilt als einer der Hauptgründe, warum Apple dieses Design bevorzugt.
Ein Flip-iPhone bleibt möglich
Obwohl Apple das Klappdesign zunächst verworfen hat, könnte ein solches Gerät in Zukunft dennoch erscheinen. Aktuelle Berichte deuten darauf hin, dass Apple weiterhin über ein Flip-iPhone nachdenkt.
Ein solches Modell könnte vor allem dann interessant werden, wenn faltbare Displays robuster und günstiger werden. In diesem Fall könnte Apple seine Produktpalette um mehrere faltbare Geräte erweitern.
Warum Apple beim iPhone Fold auf ein anderes Design setzt
Die Entwicklung des iPhone Fold zeigt, dass Apple verschiedene Designkonzepte getestet hat, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wurde. Ein Klappdesign wurde zwar zunächst verfolgt, aber später verworfen.
Der Grund liegt vor allem im begrenzten praktischen Nutzen und in technischen Herausforderungen bei Akku, Kamera und Gehäuseaufbau. Stattdessen setzt Apple aktuell auf ein faltbares Gerät im Buchstil, das eine Kombination aus Smartphone und Tablet ermöglichen soll.
Langfristig könnte Apple dennoch weitere faltbare Modelle entwickeln. Das iPhone Fold wäre dann nur der erste Schritt in eine neue Produktkategorie. (Bild: Shutterstock / BigTunaOnline)
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