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Alles über Apples 5G-Modem: Zukunftsstrategie und Pläne

Milan Jovicic by Milan Jovicic
17. Oktober 2024 - 11:35 CEST
in Apple Allgemein
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Apple 5G-Modem

Photo by MP Art / Bigstockphoto

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In den letzten Jahren hat Apple intensiv daran gearbeitet, sich von Drittanbietern unabhängig zu machen und seine eigene 5G-Modemtechnologie zu entwickeln. Dieser Artikel bietet dir einen umfassenden Einblick in die Entwicklungen rund um Apples 5G-Modem, das voraussichtlich ab 2025 erstmals in den iPhones eingesetzt wird. Welche Vorteile wird es bringen? Was bedeutet das für die Zukunft des Unternehmens?

Apple strebt seit jeher nach technologischer Unabhängigkeit. Mit der Entwicklung eines eigenen 5G-Modems möchte Apple nicht nur mehr Kontrolle über seine Produkte gewinnen sondern auch die Nutzung von Modemtechnologie von Drittanbietern wie Qualcomm beenden. Dieses ambitionierte Projekt soll die Leistung und Effizienz von iPhones weiter optimieren. Doch warum dauert die Entwicklung so lange? Und welche Herausforderungen muss Apple bewältigen, bevor es sich vollständig von Qualcomm lösen kann?

Erste Produkte mit Apples 5G-Modem

Apple plant, das eigene 5G-Modem zunächst in einem Gerät mit geringerem Volumen zu testen: dem iPhone SE 4, das voraussichtlich Anfang 2025 erscheinen wird. Dieses Vorgehen erlaubt Apple, die Leistung des Modems auf dem Markt zu testen, bevor es in die Flaggschiff-Modelle integriert wird. Sollten die Ergebnisse zufriedenstellend sein, könnte das Modem in weiteren Modellen wie dem iPhone 17 verwendet werden. Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo geht davon aus, dass Apple 2025 bereits 35 bis 40 Millionen iPhones mit eigenem Modem ausliefern wird.

Kein mmWave 5G? – Die Technologiefrage

Ein Aspekt, der bei der Einführung des Apple-Modems besonders beachtet werden muss, ist die mmWave-Technologie. Während mmWave 5G die schnellste Verbindungsgeschwindigkeit bietet, wird sie in Apples erstem Modem möglicherweise nicht unterstützt. Stattdessen wird sich Apple auf Sub-6-GHz-5G beschränken. Diese Technologie ist zwar langsamer, hat jedoch eine größere Reichweite und ist daher praktischer für eine breitere Nutzung, besonders in ländlichen Regionen. In den USA, wo mmWave häufiger zum Einsatz kommt, könnte Apple weiterhin Qualcomm-Modems verwenden.

All-in-One-Chip: Apples Zukunftsvision

Ein besonders spannender Aspekt der Modementwicklung ist die Idee eines All-in-One-Chips. Dieser könnte neben 5G auch WiFi, Bluetooth und GPS in einem einzigen Chip vereinen. Obwohl Apple an dieser Technologie arbeitet, wird es noch einige Zeit dauern, bis sie marktreif ist. Bis dahin bleibt abzuwarten, ob das erste Apple-Modem signifikante Vorteile gegenüber der Konkurrenz bieten wird. Laut Experten wie Mark Gurman wird das erste Modem von Apple keinen spürbaren Vorteil für die Benutzer haben, langfristig könnte es jedoch Kosten und Platz sparen.

Herausforderungen und Verzögerungen in der Entwicklung

Die Entwicklung des 5G-Modems ist alles andere als reibungslos verlaufen. Ursprünglich hatte Apple geplant, ab 2023 eigene Modems zu verwenden. Doch Verzögerungen und technische Probleme, insbesondere mit dem übernommenen Intel-Code, haben dazu geführt, dass das Modem nun erst 2025 marktreif sein wird. Berichten zufolge sind die aktuellen Prototypen der Konkurrenz um Jahre hinterher. Diese Verzögerungen haben Apple dazu gezwungen, seinen Vertrag mit Qualcomm bis 2027 zu verlängern, um weiterhin auf deren Modemtechnologie zurückzugreifen.

Apples Übernahme des Intel-Modemgeschäfts

Um seine Modementwicklung zu beschleunigen, hat Apple 2019 das Modemgeschäft von Intel übernommen. Diese Übernahme sollte Apple helfen, schneller eigene 5G-Modems zu entwickeln. Doch trotz der Übernahme von 2.200 Intel-Mitarbeitern und über 17.000 Patenten gab es zahlreiche Rückschläge. Vor allem die Integration neuer Funktionen führte oft dazu, dass bereits funktionierende Teile des Modems wieder ausfielen. Apple muss außerdem sicherstellen, dass es keine Qualcomm-Patente verletzt, was die Entwicklung zusätzlich verkompliziert.

Qualcomm-Streit: Apples Motivation für die Eigenentwicklung

Ein weiterer Faktor, der Apples Streben nach einem eigenen Modem erklärt, ist der langjährige Streit mit Qualcomm. Nachdem Apple Qualcomm 2017 wegen unrechtmäßiger Patentlizenzierungspraktiken verklagt hatte, versuchte das Unternehmen, sich von Qualcomm zu lösen. Doch nachdem Alternativen wie Intel nicht den gewünschten Erfolg brachten, musste Apple letztlich wieder auf Qualcomm zurückgreifen. Der Rechtsstreit wurde beigelegt, und Apple zahlte Qualcomm Milliarden an Lizenzgebühren. Dennoch bleibt die Unabhängigkeit von Qualcomm eines der obersten Ziele Apples.

Apples Weg in die Zukunft der 5G-Technologie

Der Weg zu einem eigenen 5G-Modem ist für Apple eine technische und strategische Herausforderung aber auch eine große Chance. Mit der Einführung des ersten Modems im iPhone SE 4 wird Apple die Grundlage für eine Zukunft legen, in der es vollständig unabhängig von Drittanbietern wie Qualcomm agieren kann. Auch wenn die ersten Versionen des Apple-Modems noch nicht perfekt sein werden, stellt die kontinuierliche Entwicklung einen wichtigen Schritt in Apples langfristiger Strategie dar, technologische Innovation und Eigenständigkeit zu fördern. Apples 5G-Modem könnte letztlich nicht nur die Effizienz und Leistung zukünftiger iPhones steigern sondern auch die Wettbewerbssituation im globalen Technologiemarkt nachhaltig beeinflussen. Der nächste Meilenstein ist gesetzt – und 2025 wird ein entscheidendes Jahr für Apples Mobilfunktechnologie. Auf der Suche nach den besten Zubehörteilen? Besuche unsere Amazon Storefront und entdecke eine Vielzahl an Produkten von Top-Anbietern, auch für HomeKit! (Photo by MP Art / Bigstockphoto)

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Milan hat Apfelpatient 2016 gegründet und verantwortet seit 2018 sämtliche redaktionellen Inhalte – News, Gerüchte, Anleitungen und Produkttests. Apple-Geräte sind hier kein Testmaterial für zwei Wochen, sondern Alltagswerkzeug: Vom iPhone über MacBook Pro, MacBook Air und iMac bis zur Apple Vision Pro läuft aus fast jeder Produktkategorie mindestens ein Gerät im täglichen Einsatz, viele davon jährlich erneuert. Jeder Menüpfad in einer Anleitung wird am Gerät nachgeprüft, bevor er veröffentlicht wird.

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