Mit dem MacBook Neo bringt Apple erstmals ein MacBook in einen deutlich günstigeren Preisbereich. Das Gerät kostet rund 699 Euro und soll das MacBook-Erlebnis in ein Marktsegment bringen, das bisher vor allem von Chromebooks und preiswerten Windows-Laptops geprägt ist.
Zum Start des Geräts liefert der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo neue Informationen zu Verkaufszahlen, Produktion und möglichen zukünftigen Funktionen. Außerdem nennt er einen Zeitplan für kommende MacBooks mit OLED-Displays, darunter ein zukünftiges MacBook Pro und ein späteres MacBook Air.
Bereits im Juni des vergangenen Jahres hatte Ming-Chi Kuo erstmals über ein günstiges Apple-Laptop berichtet. Damals sprach er von einem Gerät mit etwa 13-Zoll-Display und einem A18-Pro-Prozessor. Als möglichen Starttermin nannte er Ende des vierten Quartals 2025 oder Anfang des ersten Quartals 2026.
Die Veröffentlichung erfolgt nun gegen Ende des ersten Quartals 2026. Damit liegt seine Prognose zeitlich leicht daneben, doch die wichtigsten technischen Details stimmen. Auch bei den Farben lag er nah an der Realität. Kuo nannte Silber, Blau, Rosa und Gelb, während Apple das Gerät schließlich in Silber, Indigo, Blush und Citrus auf den Markt bringt.
MacBook Neo: Apples Einstieg in den günstigen Laptopmarkt
Mit dem MacBook Neo versucht Apple, ein MacBook erstmals in einem Preisbereich um 700 Euro zu etablieren. Das Gerät besitzt ein 13-Zoll-Display und wird vom A18-Pro-Chip angetrieben.
Die ursprüngliche Verkaufsprognose von Ming-Chi Kuo lag bei 5 bis 7 Millionen Geräten im Jahr 2026. Wegen der etwas späteren Markteinführung korrigiert er diese Einschätzung jedoch auf 4,5 bis 5 Millionen Einheiten. Davon sollen etwa 2 bis 2,5 Millionen Geräte bereits im ersten Halbjahr 2026 ausgeliefert werden.
Produktion und Lieferkette
Derzeit wird das MacBook Neo exklusiv von Quanta produziert. Laut Kuo könnte sich die Lieferkette jedoch bald erweitern. Foxconn könnte in naher Zukunft ebenfalls an der Produktion beteiligt werden.
Zusätzlich könnte Luxshare versuchen, einen Auftrag für die Montage des MacBook Neo zu erhalten. Apple arbeitet häufig mit mehreren Herstellern, um Produktionskapazitäten zu erhöhen und die Lieferkette stabil zu halten.
Touchscreen beim MacBook Neo bleibt unklar
Frühere Einschätzungen gingen davon aus, dass die zweite Generation des MacBook Neo möglicherweise einen Touchscreen erhalten könnte. Der Hintergrund war der Wettbewerb mit Chromebooks, bei denen mehr als die Hälfte der Geräte Touch unterstützt.
Nach neuen Informationen aus der Lieferkette ist diese Funktion jedoch unsicher. Laut Kuo könnte das Neo 2 möglicherweise doch keinen Touchscreen bekommen. Da das MacBook Neo vor allem ein günstiges MacBook bleiben soll, wäre ein Verzicht auf diese zusätzliche Hardware nicht überraschend.
Das erste MacBook mit Touchscreen könnte stattdessen ein hochpreisiges Premium-Modell werden.
OLED MacBook Pro und OLED MacBook Air
Neben dem MacBook Neo nennt Kuo auch einen Zeitplan für kommende MacBook-Generationen. Er bestätigt Berichte von Bloomberg-Journalist Mark Gurman, wonach Apple an einem MacBook Pro mit OLED-Touchdisplay arbeitet.
Dieses Gerät könnte laut Kuo Ende des vierten Quartals 2026 oder Anfang des ersten Quartals 2027 erscheinen.
Auch ein MacBook Air mit OLED-Display ist geplant. Allerdings wird dieses Modell deutlich später erwartet. Nach Kuos Einschätzung könnte ein OLED MacBook Air erst etwa 2028 oder 2029 auf den Markt kommen.
MacBook Neo und die Zukunft der MacBook-Modelle
Das MacBook Neo markiert einen wichtigen Schritt für Apples Laptopstrategie. Mit einem Preis von rund 699 Euro bringt Apple erstmals ein MacBook in ein deutlich günstigeres Marktsegment.
Laut Ming-Chi Kuo könnten 4,5 bis 5 Millionen Geräte im Jahr 2026 verkauft werden. Produziert wird das Modell derzeit von Quanta, während künftig auch Foxconn oder Luxshare eine Rolle spielen könnten.
Ein Touchscreen im MacBook Neo bleibt vorerst ungewiss. Gleichzeitig arbeitet Apple bereits an zukünftigen MacBooks mit OLED-Displays, darunter ein mögliches OLED MacBook Pro ab 2026 oder 2027 sowie ein OLED MacBook Air gegen Ende des Jahrzehnts. (Bild: Apple)
- iPhone 18 Pro: Apple plant wohl keine Preiserhöhung
- iPhone 18 Pro: Bleibt die Dynamic Island doch unverändert?
- iPhone 18 Pro Max: Wird Apples neues Modell dicker?
- Apple Home Hub: Leak nennt watchOS-Oberfläche & MagSafe
- iPhone Fold: Apples erster Plan sah ganz anders aus
- Apple TV 4K und HomePod warten offenbar auf neue Siri
- Apple plant Smart Home Hub mit neuer Siri im Herbst
- Apple hat das iPhone 18e angeblich bereits fertig konzipiert
- iPhone Fold: CAD-Dateien zeigen mögliches Design
- MacBook Neo 2: Kommt Apples günstiger Mac mit Touch?
- Apple setzt künftig auf 3D-gedrucktes Aluminium
- Mac Studio: M5-Upgrade könnte zur WWDC 2026 kommen
- iMac: Apple plant neue Farben für das nächste Update
- Apple HomePad: Neue Infos zu Funktionen und Start
- MacBook Pro: Großes Upgrade mit OLED und Touch geplant
- Apple könnte 2026 drei Ultra-Geräte vorstellen
- Apple HomeHub: Neue Hinweise auf Start im Herbst 2026
- Apple lagert Siri aus: KI-Server bleiben ungenutzt
- MacBook Air erhält 2028 erstmals OLED-Display
- WWDC 2026: Apple ersetzt Core ML durch Core AI in iOS 27
- iPad Pro 2027 bringt Technik-Upgrade im Inneren
- iPad Fold: Riesiges Display, ungewisse Zukunft



