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M4 iPad Air Reviews: Apples starkes Tablet wird besser

by Milan
9. März 2026
in News
M4 iPad Air Benchmarks

Bild: Apple

Das M4 iPad Air kommt diesen Mittwoch offiziell auf den Markt. Noch vor dem Verkaufsstart sind bereits zahlreiche Testberichte erschienen, die einen umfassenden Eindruck vom neuen Apple-Tablet vermitteln. Die ersten Reviews zeigen ein relativ klares Bild: Das M4 iPad Air bietet viel Leistung, moderne Technik und ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Viele Tester vergleichen das Gerät sowohl mit seinem Vorgänger als auch mit dem deutlich teureren iPad Pro. Besonders häufig wird der Vergleich mit dem iPad Pro gezogen, das mit einem M5-Chip ausgestattet ist. Dabei wird deutlich, dass das M4 iPad Air zwar nicht ganz an die Pro-Leistung heranreicht, der Abstand aber kleiner geworden ist.

Das M4 iPad Air setzt Apples Strategie fort, leistungsstarke Technik auch in einer günstigeren Produktklasse anzubieten. Seit Jahren gilt das iPad Air als die Mittelklasse zwischen dem Basis-iPad und den deutlich teureren Pro-Modellen.

Mit der neuen Generation verbessert Apple vor allem die Leistung und einige technische Details. Das Tablet erhält den M4-Chip, eine schnellere Konnektivität und 12 GB einheitlichen Arbeitsspeicher. Gleichzeitig bleibt der Einstiegspreis bei 649 Euro und liegt damit deutlich unter dem Preis des iPad Pro.

Die ersten Testberichte zeigen deshalb vor allem eines: Das M4 iPad Air könnte für viele Nutzer die attraktivste Option im aktuellen iPad-Line-up sein.

Leistung des M4 iPad Air im Vergleich zum iPad Pro

Ein zentraler Punkt vieler Reviews ist die Leistung des M4 iPad Air. Zahlreiche Tester vergleichen das Tablet nicht nur mit dem vorherigen M3 iPad Air, sondern auch mit dem deutlich teureren M5 iPad Pro.

Kyle Barr von Gizmodo beschreibt, dass der Leistungsabstand zwischen den beiden Geräteklassen inzwischen spürbar kleiner geworden ist. In CPU-Benchmarks liegt das M4 iPad Air nur einige hundert Punkte hinter dem M5 iPad Pro.

Bei Grafiktests zeigt sich jedoch weiterhin ein deutlicher Unterschied. Das M5 iPad Pro verfügt über eine 10-Kern-CPU und eine 10-Kern-GPU und erreicht im Benchmark „Steel Nomad Light“ eine Punktzahl von 3.984 Punkten. Das M4 iPad Air kommt im gleichen Test auf 3.166 Punkte.

Trotz dieses Unterschieds betont Barr, dass das iPad Pro weiterhin die bessere Wahl für maximale Leistung bleibt. Wer jedoch deutlich weniger Geld ausgeben möchte, erhält mit dem M4 iPad Air laut seiner Einschätzung eine sehr gute Option für kreative Arbeit.

Leistungsstark genug für kreative Arbeit

Auch andere Reviews unterstreichen die Leistungsfähigkeit des Tablets. Maria Diaz von ZDNET beschreibt das M4 iPad Air aus der Perspektive einer kreativen Nutzerin.

Sie arbeitet als Autorin und beschäftigt sich zusätzlich mit Fotografie, Videoproduktion und Grafikdesign. In ihrem Test stellte sie fest, dass das iPad Air das günstigste Tablet ist, das ihre gesamte Arbeitslast problemlos bewältigen kann. Besonders hebt sie drei technische Punkte hervor:

  • den M4-Prozessor
  • die schnellere Konnektivität
  • 12 GB einheitlichen Speicher

Für einen Einstiegspreis von 649 Euro (in den USA 599 US-Dollar) wirkt diese Ausstattung laut Diaz fast zu gut, um wahr zu sein. Gleichzeitig liegt das Gerät damit rund 450 Euro (in den USA 400 US-Dollar) unter dem Preis eines iPad Pro.

Neues C1X-Modem bringt schnellere Mobilfunkverbindungen

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des neuen Tablets ist Apples C1X-Modem für Mobilfunkverbindungen. Besonders Nutzer, die ihr iPad unterwegs mit einer mobilen Datenverbindung verwenden, könnten von dieser Änderung profitieren.

David Pierce von The Verge beschreibt den neuen Chip sogar als eine echte Überraschung. In seinen bisherigen Tests erwies sich das M4 iPad Air als eines der schnellsten Mobilfunkgeräte, die er je verwendet hat.

Selbst in Gebieten mit schwachem Empfang erreichte das Tablet teilweise deutlich höhere Geschwindigkeiten als andere Geräte. Laut Pierce war das M4 iPad Air in manchen Situationen sogar schneller als aktuelle iPhones, Pixel-Smartphones und andere iPads.

Die permanente Internetverbindung mache ein iPad besonders praktisch für Aufgaben wie E-Mails, Lesen oder Web-Browsing unterwegs. Aufgrund der großen Akkus könnten iPads außerdem sehr gut als Hotspot dienen.

Konkurrenz aus dem eigenen Haus: Das MacBook Neo

Einige Testberichte betrachten das M4 iPad Air nicht nur im Vergleich zu anderen iPads, sondern auch im Kontext von Apples gesamten Produktportfolio. Dabei taucht immer wieder ein anderes Gerät auf: das MacBook Neo.

Mike Prospero von Tom’s Guide weist darauf hin, dass viele Käufer möglicherweise zwischen diesen beiden Geräten wählen werden. Beide Produkte bewegen sich preislich in einer ähnlichen Kategorie.

Das MacBook Neo kostet rund 250 Dollar weniger, wenn beim iPad Air zusätzlich eine Tastatur gekauft wird. Dadurch wird der Vergleich besonders interessant für Nutzer, die ein Gerät zum Arbeiten suchen.

Prospero beschreibt das iPad Air zwar weiterhin als bestes Apple-Tablet für die meisten Menschen, stellt jedoch fest, dass das MacBook Neo inzwischen eine sehr starke Alternative darstellt. Besonders wenn ein günstiges Gerät für produktive Aufgaben gesucht wird, könnte das Laptop-Modell attraktiver wirken.

M4 iPad Air: Viel Leistung zum moderaten Preis

Die ersten M4 iPad Air Bewertungen zeigen ein relativ klares Gesamtbild. Apple hat kein komplett neues Tablet vorgestellt, sondern eine gezielte Weiterentwicklung der bestehenden iPad-Air-Reihe.

Mit dem M4-Chip, 12 GB einheitlichem Speicher, schnellerer Konnektivität und dem neuen C1X-Mobilfunkmodem bietet das Gerät eine leistungsstarke Ausstattung zu einem vergleichsweise moderaten Preis.

Gleichzeitig bleibt das iPad Pro weiterhin das leistungsstärkste Tablet im Apple-Line-up. Für viele Nutzer dürfte das M4 iPad Air dennoch die attraktivere Wahl sein, weil es einen großen Teil der Pro-Leistung zu einem deutlich niedrigeren Preis bietet.

Damit bestätigt das neue Modell seinen Ruf als „Pro-iPad für die meisten Menschen“ und bleibt eine der interessantesten Optionen im aktuellen Tablet-Markt. (Bild: Apple)

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