Apple sieht sich aktuell mit deutlich steigenden Preisen für RAM- und SSD-Speicherchips konfrontiert. Diese Entwicklung betrifft große Teile der Halbleiter-Lieferkette und hat auch Auswirkungen auf die Kostenstruktur des Unternehmens. Dennoch zeigt sich Apple weiterhin robust und verweist auf starke Geschäftszahlen sowie eine klare Einschätzung der finanziellen Folgen.
Im Rahmen einer Telefonkonferenz mit Aktienanalysten hat Tim Cook, CEO von Apple, ausführlich zur aktuellen Situation Stellung genommen. Im Mittelpunkt standen die stark gestiegenen Preise für Speicherchips, die für viele Apple-Produkte eine zentrale Rolle spielen. Cook ordnete die Auswirkungen sachlich ein und gab einen Ausblick auf mögliche weitere Entwicklungen.
Steigende Preise in der Lieferkette
Tim Cook erklärte, dass die Preise für RAM und SSD-Speicher in der Lieferkette zuletzt schnell gestiegen seien. Diese Preisentwicklung habe im vierten Quartal des Kalenderjahres 2025 jedoch nur minimale Auswirkungen auf die Bruttomarge von Apple gehabt. Gleichzeitig machte Cook deutlich, dass das Unternehmen im aktuell laufenden Quartal mit etwas stärkeren Auswirkungen auf die Bruttomarge rechnet.
Die höheren Kosten für Speicherchips stellen damit zwar eine Belastung dar, werden von Apple bislang jedoch als kontrollierbar eingeschätzt. Eine akute Gefährdung der Profitabilität sieht das Unternehmen derzeit nicht.
Apples Umgang mit steigenden Kosten
Cook betonte, dass Apple sich der steigenden Preise bewusst ist und die Situation aufmerksam beobachtet. Für den Fall, dass die Kosten für RAM und SSD-Speicher langfristig hoch bleiben oder weiter steigen, will Apple eine Reihe von Optionen prüfen, um darauf zu reagieren. Dabei geht es um langfristige Maßnahmen, ohne dass konkrete Schritte oder Strategien im Detail genannt wurden. Die Aussagen deuten darauf hin, dass Apple flexibel bleiben und bei Bedarf strukturelle Anpassungen vornehmen will.
Starke Geschäftszahlen trotz Herausforderungen
Trotz der angespannten Lage bei Speicherchips kann Apple weiterhin sehr starke Geschäftsergebnisse vorweisen. Im letzten Quartal meldete das Unternehmen einen Rekordumsatz von 143,8 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für das aktuelle Quartal prognostiziert Apple ein Umsatzwachstum von 13 bis 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Auch die Profitabilität bleibt auf hohem Niveau. Apple rechnet mit einer Bruttomarge zwischen 48 und 49 Prozent, was zeigt, dass steigende Komponentenpreise bislang keinen grundlegenden Einfluss auf die wirtschaftliche Stärke des Unternehmens haben.
Apple bleibt trotz steigender Speicherpreise stabil aufgestellt
Apple nimmt die steigenden Preise für RAM und Speicherchips ernst, stuft die Auswirkungen bislang jedoch als begrenzt ein. Kurzfristig sind leichte Belastungen für die Bruttomarge möglich, langfristig behält sich das Unternehmen verschiedene Handlungsoptionen vor. Gleichzeitig unterstreichen Rekordumsätze, hohe Wachstumsprognosen und eine stabile Marge, dass Apple auch unter schwierigeren Marktbedingungen weiterhin sehr solide aufgestellt ist. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Shutterstock / Oasishifi)
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