Das iPhone Fold ist noch nicht offiziell angekündigt, beeinflusst aber bereits spürbar die Strategie des größten Konkurrenten. Neue Gerüchte zur Displaygröße und zum Seitenverhältnis des ersten faltbaren iPhones haben dazu geführt, dass Samsung seine Produktions- und Produktplanung anpasst. Ziel ist es, rechtzeitig einen direkten Wettbewerber zu platzieren.
Der Markt für faltbare Smartphones wurde bisher klar von Samsung dominiert. Mit dem erwarteten Markteintritt von Apple verändert sich diese Ausgangslage. Das iPhone Fold wird nicht mehr als fernes Konzept gehandelt, sondern als konkretes Produkt, das bestehende Formfaktoren infrage stellt. Genau darauf reagiert Samsung nun mit einem neuen Sondermodell.
Gerüchte zum iPhone Fold und dessen Display
Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass Apple im Herbst erstmals ein faltbares iPhone vorstellen könnte. Laut diversen Quellen soll das iPhone Fold im aufgeklappten Zustand über ein 7,7 Zoll großes Innendisplay verfügen. Das Seitenverhältnis von 4:3 orientiert sich stark am iPad-Format.
Im zusammengeklappten Zustand ist ein 5,3 Zoll großes Außendisplay vorgesehen. Dieses fällt kürzer und breiter aus als bei bisherigen iPhones und unterscheidet sich bewusst von den schmalen Frontdisplays vieler aktueller Foldables.

Samsungs Reaktion: das geplante Wide Fold
Nach einem Bericht der koreanischen Zeitung ETNews plant Samsung die Produktion von rund einer Million Einheiten eines neuen Geräts mit dem internen Namen „Wide Fold“. Damit handelt es sich um die größte Erstproduktion eines Samsung-Sondermodells in den vergangenen drei Jahren.
Das Wide Fold soll mit einem 7,6 Zoll großen faltbaren OLED-Display ausgestattet sein, ebenfalls im 4:3-Seitenverhältnis. Ergänzt wird es durch einen 5,4 Zoll großen Cover-Bildschirm. Die technischen Eckdaten liegen damit sehr nah an den kolportierten Spezifikationen des iPhone Fold.
Eine im Bericht zitierte Quelle gibt an, dass das Wide Fold nicht als wesentlich schwieriger zu produzieren gilt als das TriFold-Modell. Sollte die Marktresonanz positiv ausfallen, könnte Samsung die Produktionsmenge nachträglich erhöhen.

Einordnung von TriFold, Fold 8 und Marktstrategie
Parallel zum Wide Fold arbeitet Samsung an weiteren faltbaren Geräten. Das kommende Galaxy Z TriFold soll allerdings nur in einer limitierten Auflage von etwa 200.000 Stück erscheinen. Der Marktstart wird für den 30. Januar erwartet, der Einstiegspreis soll bei 2.899 US-Dollar liegen.
Deutlich größer fällt die Planung für das Wide Fold aus. Dieses soll gemeinsam mit dem Galaxy Z Fold 8 und dem Flip 8 auf dem Samsung Q3 Unpacked Event im Juli vorgestellt werden. Sollte sich diese Planung bestätigen, wäre das eine Abkehr von früheren Strategien, bei denen Sondermodelle zeitlich versetzt eingeführt wurden, um Überschneidungen bei den Verkaufszahlen zu vermeiden.
Verkaufsprognosen und Analysteneinschätzung
Der bekannte Branchenanalyst Ming-Chi Kuo geht davon aus, dass Apple mit dem iPhone Fold zwischen 8 und 10 Millionen Geräte verkaufen könnte. Voraussetzung dafür ist, dass der Marktstart wie erwartet im Jahr 2026 erfolgt und nicht auf Anfang des folgenden Jahres verschoben wird.
Samsung hat im vergangenen Jahr bereits mehr als 6 Millionen faltbare Smartphones ausgeliefert. Mit der Aufnahme des Wide Fold in das eigene Portfolio rechnet das Unternehmen mit weiter steigenden Gesamtlieferzahlen.
Apples geplanter Markteintritt
Apple wird voraussichtlich im September sein erstes faltbares Gerät gemeinsam mit den iPhone-18-Pro-Modellen präsentieren. Auch wenn viele technische Details noch nicht offiziell bestätigt sind, gilt das iPhone Fold bereits jetzt als Auslöser für neue Designentscheidungen bei der Konkurrenz.
Das iPhone Fold als Auslöser für neue Samsung-Modelle
Das iPhone Fold ist noch nicht auf dem Markt, hat aber bereits konkrete Auswirkungen auf die Produktplanung von Samsung. Mit dem Wide Fold reagiert der koreanische Hersteller gezielt auf die erwarteten Displayformate und Stückzahlen von Apple. Der Wettbewerb im Foldable-Segment verschärft sich damit deutlich. Für den Markt bedeutet das eine schnellere Entwicklung, klarere Positionierungen und einen zunehmenden Fokus auf größere, tabletähnliche Formate bei faltbaren Smartphones. (Bild via @UniverseIce)
- iPhone Air 2: Leak verrät neue Details zur Face-ID-Hardware
- Apple plant nächsten Chip: Kommt der M6 früher als gedacht?
- Tim Cook im Fokus: Rücktrittsgerüchte und Apples Pläne
- Apple will Siri künftig tief in zentrale Kern-Apps einbinden
- Neue MacBook Pro Generation wird erwartet aber nicht zeitnah
- Apple zeigt neue Siri-Funktionen bereits in wenigen Wochen
- Apple plant Fertigung eigener Chips teilweise mit Intel
- iPhone 18 Pro: So stark schrumpft die neue Dynamic Island
- Apple Design unter neuer Führung: John Ternus im Fokus
- iPhone Gerüchte 2027: All-Screen später als gedacht?
- Bericht: Apple verändert KI-Strategie unter Craig Federighi
- Apple Home Hub: Neue Hinweise auf drehbare Roboterbasis
- Apple plant KI-Pin: Neues Wearable könnte 2027 kommen
- iOS 27: Siri wird zum Chatbot mit tiefem Systemzugriff
- Apple setzt intern auf KI-Chatbots für mehr Produktivität
- iPhone 18: Neuer Leak deutet auf extrem helles Display
- iPhone 18 Pro: Kleinere Dynamic Island statt radikalem Umbau
- iPhone Air 2: Kommt 2026 ein Update oder doch erst 2027?
- iPhone 18 Pro: Leaker widerspricht Gerüchten zur Frontkamera
- iPhone 18 Pro und Face ID: Was Apple beim Display plant
- M5 Max MacBook Pro vor Release: Prognosen zur Leistung
- iPhone 18 Pro: Neues Frontdesign mit Kamera links?
- MacBook Pro mit OLED macht entscheidenden Produktionsschritt
- iPhone Fold: Neue Details zu Technik, KI & Marktstrategie



