Rund um das MacBook Pro tauchen derzeit viele Gerüchte auf, die eine baldige Veröffentlichung neuer Modelle versprechen. Teilweise ist sogar von einer Vorstellung innerhalb weniger Tage die Rede. Diese Einschätzungen werden jedoch durch neue Informationen relativiert. Aktuelle Berichte deuten darauf hin, dass Apple größere Mac-Updates nicht kurzfristig, sondern in nächster Zeit plant.
In der Apple-Welt entstehen Gerüchte häufig aus Lieferketten, internen Produktkennungen oder Spekulationen rund um Events. Entscheidend ist jedoch, welche Quellen sich in der Vergangenheit als zuverlässig erwiesen haben. Mark Gurman gilt als einer der genauesten Apple-Leaker, insbesondere wenn es um konkrete Zeitfenster für Markteinführungen geht. Seine aktuellen Aussagen zeichnen ein deutlich anderes Bild als viele kurzfristige Prognosen.
Keine neuen MacBook-Modelle in den nächsten Tagen
Laut Mark Gurman wird Apple in den nächsten Tagen keine neuen MacBook-Modelle vorstellen. In seinem „Power On“-Newsletter für Bloomberg erklärt er, dass neue Versionen des MacBook Pro, des MacBook Air und des Mac Studio zwar Anfang 2026 erwartet werden aber nicht in den nächsten Tagen. Damit widerspricht er Berichten, die von einer unmittelbar bevorstehenden Präsentation ausgehen.
Gerade bei kurzfristigen Launches hat Gurman in der Vergangenheit eine sehr hohe Trefferquote gezeigt. Seine Einschätzungen haben daher mehr Gewicht als viele andere Gerüchte aus der Szene.
Der M5-Chip ist noch nicht im gesamten Mac-Lineup angekommen
Aktuell ist die M5-Generation noch nicht flächendeckend im Mac-Ökosystem vertreten. Der M5-Chip findet sich bislang nur im Einstiegsmodell des 14-Zoll-MacBook Pro. Apple scheint bewusst abzuwarten, bevor die restliche Produktpalette umgestellt wird. Für dieses Jahr plant Apple laut Gurman eine breitere Einführung der M5-Chips, um die bestehende Lücke innerhalb der Mac-Produktlinie zu schließen.
MacBook Pro: Update mit M5 Pro und M5 Max
Das MacBook Pro soll Anfang 2026 ein klassisches Leistungsupdate erhalten. Erwartet werden neue Varianten mit M5 Pro und M5 Max. Große Designänderungen sind dabei nicht vorgesehen. Stattdessen liegt der Fokus auf verbesserten technischen Daten und mehr Leistung.
Ein umfassendes Redesign des MacBook Pro mit OLED-Touchscreen befindet sich zwar in Planung, soll aber erst Ende 2026 erscheinen. Für die nächste Generation bleibt es daher bei der bestehenden Designsprache.
MacBook Air und ein neues günstiges MacBook
Auch das MacBook Air in 13- und 15-Zoll-Ausführung steht vor einem Update. Aufgrund der verfügbaren M5-Chip-Reihe gilt ein Wechsel auf den neuen Prozessor als wahrscheinlich. Produktkennungen, die im Juli 2025 bekannt wurden, deuten ebenfalls auf eine Markteinführung Anfang 2026 hin.
Inhaltlich wird mit überschaubaren Änderungen gerechnet. Neben dem neuen Chip dürften die Verbesserungen vor allem technischer Natur sein. Ein OLED-Display gilt zwar als langfristiges Ziel, wird aber frühestens ab 2028 erwartet.
Besonders auffällig ist ein weiteres Notebook, das intern als günstiges MacBook gehandelt wird. Dieses Modell soll mit reduzierten Spezifikationen erscheinen und voraussichtlich einen A18-Pro-Chip nutzen, wie er auch im iPhone eingesetzt wird. Ziel ist ein möglichst niedriger Einstiegspreis.
Desktop-Macs: Mac mini und Mac Studio
In diesem Jahr stehen auch Aktualisierungen bei den Desktop-Macs auf dem Plan. Der Mac mini soll ein Update mit M5- und M5-Pro-Chips erhalten. Beim Mac Studio wird mindestens ein M5 Max erwartet. Unklar ist weiterhin, ob und in welcher Form eine Ultra-Variante angeboten wird.
Apple Studio Display: Zwei neue Varianten im Gespräch
Auch beim Apple Studio Display werden Überarbeitungen erwartet. Ein Modell soll eine Aktualisierung des bestehenden 27-Zoll-5K-Displays darstellen und eine MiniLED-Hintergrundbeleuchtung anstelle von klassischem LED erhalten.
Zusätzlich wird über ein weiteres Display spekuliert, das größer ausfallen könnte. Im Raum stehen 32 Zoll sowie eine Auflösung von 6K oder sogar 7K. Konkrete Details oder Zeitpläne sind hierzu allerdings noch nicht bekannt.
Der Blick nach vorn: M6 könnte schneller kommen als erwartet
Obwohl aktuell der M5 im Mittelpunkt steht, geht Gurman davon aus, dass der M6-Chip früher erscheinen könnte als angenommen. Apple scheint keine Berührungsängste mit kurzen Generationszyklen zu haben. Ein Beispiel dafür ist der geringe Abstand von nur fünf Monaten zwischen der Einführung des M3 und des M4. Diese Strategie könnte auch beim MacBook Pro künftig für schnellere und häufigere Leistungssteigerungen sorgen.
Keine schnellen Releases: Mac-Strategie für 2026
Die aktuelle Informationslage spricht klar gegen eine kurzfristige Veröffentlichung neuer MacBook-Modelle. Stattdessen deutet vieles darauf hin, dass Apple im Laufe des Jahres 2026 eine breitere Einführung der M5-Generation umsetzt, darunter neue MacBook-Pro-Modelle mit M5 Pro und M5 Max. Größere Designänderungen wie ein OLED-Touchscreen gelten weiterhin als geplant, sind jedoch nicht Teil dieser Update-Runde. Damit setzt Apple auch 2026 auf eine schrittweise Erneuerung der Mac-Produktpalette, bei der technische Weiterentwicklungen klar vor grundlegenden Designänderungen stehen. (Bild: Shutterstock / Dontree_M)
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