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Apple Watch: Der Unterschied zwischen GPS und GPS+Cellular

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Die Apple Watch gewinnt mehr und mehr an Beliebtheit. Allein im Jahr 2017 sollen laut der Marktforschungsfirma Canalys rund 18 Millionen Apple Watch Geräte über den Ladentisch gegangen sein. IDC zufolge soll Apple im 4. Quartal 2017 mehr Modelle als die Schweizer Uhrenindustrie verkauft haben.

Egal ob Influencer auf Instagram, Sportler oder der Otto-Normalverbraucher – die Apple Watch ist nicht mehr wegzudenken. Aber welches Modell passt zu mir? Nehme ich die GPS oder GPS+Cellular Version? Diese Frage musste sich seit der Apple Watch Series 3 jeder Interessent stellen. Mit einer GPS+Cellular Version der Apple Watch bist du ohne iPhone garantiert nicht aufgeschmissen. Doch welchen Nutzen hat eigentlich die GPS Version der Apple Watch? Dieser Frage möchten wir nun nachgehen – möglicherweise können wir dir die Entscheidung zwischen Apple Watch GPS und GPS+Cellular dadurch erleichtern.

Was ist die Apple Watch?

Der Technik-Gigant Apple stellte seine erste Smartwatch am 09. September 2014 erstmals vor. Die Vision: Ein kleiner Computer in smartem Gehäuse soll den Gesundheitssektor übernehmen – nicht das iPhone ablösen. Über die Jahre bekam die Uhr mehr und mehr Funktionen – so konnte die dritte Generation der Apple Watch erstmals in zwei Versionen erworben werden: GPS und GPS+Cellular. Die mobilfunkfähige Version der Smartwatch benötigt dabei mindestens ein iPhone 6 während das GPS Modell bereits mit einem iPhone 5S kompatibel ist. Die ersten drei Generationen der Apple Watch gab es in zwei verschiedenen Größen: 38 mm und 42 mm Displaydiagonale. Mit der Apple Watch Series 4 ist es dem iPhone Produzenten erstmals gelungen das Display zu vergrößern. Dies konnte durch die Verschmälerung der Bildschirmränder umgesetzt werden. Dabei wuchs die Displaydiagonale auf 40 mm bzw. 44 mm an – bisherige Armbänder sind durch die unveränderte Gehäusegröße dennoch kompatibel. Dieser Schritt führte unweigerlich zu noch mehr Begeisterung unter den Fans – schließlich gibt es eine große Auswahl an Armbändern in unterschiedlichsten Ausführungen. Die Apple Watch gibt es außerdem mit einem Aluminium- oder Edelstahlgehäuse in mehreren Farben zu kaufen. Auch gab es in den vergangenen Jahren diverse Sondereditionen.

Apple Watch GPS Version ohne iPhone – mehr als ein Zeitmesser

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Seit der Series 2 besitzt die Apple Watch einen eigenen GPS und GLONASS Empfänger. Die vorhergehenden Generationen benutzen den GPS und GLONASS Empfänger des iPhones bzw. die aktive Internetverbindung, die den Empfänger unterstützt. Um Lauf- oder Rad-Workouts mit einem Verlauf aufzuzeichnen, wird also ab Series 2 kein iPhone mehr benötigt. Außerdem ist ab der Apple Watch Series 2 die Smartwatch bis zu 50m wasserdicht. Apple rät aber die Watch nicht beim Surfen, Tauchen und anderen HighRisk-Wassersportarten zu verwenden. Ab der Series 3 verfügt Apples Uhr sogar über einen eigenen barometrischen Höhenmesser, wodurch selbst bei Wanderungen das iPhone zuhause bleiben kann. Alle Watch Generationen verfügen über einen Plusmesser, Beschleunigungssensor, einem Gyroskop und einen Umgebungslichtsensor. Mit der Series 4 drang Apple noch tiefer in den medizinischen Bereich vor – die Apple Watch Series 4 ermöglicht dem Nutzer die Erstellung eines EKGs – mehr zu diesem Thema erfährst du hier.

Apple Pay und Musik

Des Weiteren kannst du eigene Playlists auf deine Apple Watch laden und beim Training mittels Bluetooth Kopfhörern wie den AirPods anhören – natürlich werden Kopfhörer von Drittanbietern ebenfalls unterstützt. Welche Bluetooth Kopfhörer eine gute Alternative zu den AirPods sind, kannst du in diesem Artikel finden. Die Apple Watch verfügt seit der ersten Generation über eine NFC-Schnittstelle und unterstützt somit Apple Pay – das Bezahlen mit der GPS Version ist also auch kein Problem. Natürlich muss dafür erstmal deine Kreditkarte im Apple Wallet hinlegt werden. Wie das geht erfährst du hier.

Zeige deine Lieblingsfotos auf der Apple Watch

Mit der Fotoanwendung für watchOS kannst du deine Lieblingsfotos auch auf deiner Apple Watch einsehen. Je nach Modell können rund 500 Fotos darauf Platz finden. Die genauen Einstellungen kannst du über die Apple Watch Anwendung auf deinem iPhone vornehmen. Bis hierhin benötigst du also nicht unbedingt dein iPhone bzw. eine Apple Watch mit Cellular Funktion – hier gilt: Offline sein kann auch seine Vorteile haben, oder?

Apple Watch mit iPhone und einer Internetverbindung

Die Apple Watch merkt sich jedes Wifi-Netzwerk in dem dein iPhone bereits zuvor eingewählt war. Bei aktiver Verbindung kannst du Wetterberichte, News und vieles mehr abrufen. Außerdem kannst du Siri nutzen, Nachrichten schreiben und telefonieren, insofern du die Option auf deinem iPhone aktiviert und es in deiner Nähe hast. Zusätzlich ist es dir möglich auf Smart Home zuzugreifen – das kannst du auch von unterwegs machen, wenn du dein iPhone bei dir trägst. Entscheidest du dich aber für eine Apple Watch mit GPS+Cellular, kannst du diese Dinge völlig unabhängig von einem Wifi-Netzwerk tätigen. Die integrierte eSim ermöglicht es dir sogar Telefonate zu führen und Musik zu streamen ohne dein iPhone dabei haben zu müssen – ein Luxus auf den viele Nutzer bis heute jedoch verzichten. Aus Kostengründen? Immerhin sind rund 100 Euro mehr fällig für eine Apple Watch mit eSim Funktion. Um die eSim nutzen zu können ist natürlich auch ein Vertrag notwendig – je nach bereits vorhandenem Vertragsmodell für das iPhone kann diese Option monatliche Mehrkosten verursachen.

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Die Apple Watch kann also doch sehr viel auch ohne das iPhone. Bist du ein Mensch der niemals sein iPhone zu Hause lassen würde? Dann solltest du eventuell zur GPS Version der Apple Watch greifen – schließlich musst du dann auf keines der tollen Features verzichten. Bist du aber jemand der gerne mal ohne iPhone loslaufen würde, jedoch nicht offline sein möchte? Hier würde sich eine Apple Watch mit GPS+Cellular anbieten. Für welche Version auch immer du dich entscheidest, einen Mehrwert bieten alle Modelle.

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