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Amazon Alexa: Neue Details zum Abhörskandal aufgetaucht

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Vor rund zwei Wochen ist ein neuer Skandal bekannt geworden. Insidern zufolge soll Amazon den Datenschutz in Bezug auf Alexa nicht ganz ernst genommen haben. Nun sind neue Details bekanntgeworden.

Künstliche Intelligenz: Manche können die Zukunft kaum abwarten, andere verteufeln sie bereits jetzt. Die Einen verwenden Apples Siri, andere greifen auf Microsofts Cortana oder Googles Lösung zurück. Unter vielen Fans ist jedoch auch Amazons Alexa stark verbreitet. Sie ist smart, schlau und nützlich – der Datenschutz soll bei Alexa jedoch nicht an erster Stelle stehen. Einem Bloomberg Bericht zufolge soll es bei Amazon eine Abteilung geben, die Privatgespräche von Alexa Anwendern abhört und schriftlich festhält. Demnach soll Alexa die Gespräche im Haushalt aufnehmen und zur Analyse an Amazon Mitarbeiter in den USA, Costa Rica, Indien und Rumänien zuschicken. Der Auftrag dieser Mitarbeiter lautet: Alexa verbessern. Durch das Abhören und Mitschreiben dieser Gespräche soll die Spracherkennung der virtuellen Assistentin deutlich besser werden. Dabei würden auch private Konversationen zwangsläufig aufgezeichnet werden – so der Nachrichtensender. Amazon selbst räumte in der Vergangenheit teilweise diesen Vorgang ein.

Zugriff auf alle Kundendaten

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Dem Online-Versandhändler nach würde nur ein kleiner Bruchteil solcher Daten weiterverarbeitet werden – Mitarbeiter hätten jedoch keinen Zugang auf persönliche Kundendaten. Gelogen! Bloomberg bekam weitere Informationen direkt aus dem Inneren dieser Abteilung zugespielt. Demnach sollen besagte Mitarbeiter mit Hilfe eines speziellen Tools jedes Gespräch zurückverfolgen und dem jeweiligen Nutzer zuordnen können. Die neuen Details sollen von fünf Amazon-Angestellten zugespielt worden sein – alle fünf haben nach eigener Aussage eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben, da sie selbst in besagter Abteilung für den Konzern tätig sind. Den Insidern zufolge könnten diese Mitarbeiter auf den gesamten Account und alle dazugehörigen Daten des Nutzers zugreifen. Bisher soll jedoch kein Fall bekannt sein, bei dem jemand diese Daten missbraucht hat – noch nicht. Amazon hat sich bereits gegenüber  Bloomberg zu dem neuesten Bericht geäußert. Dem Konzern nach hat nur eine kleine Zahl von Mitarbeitern Zugang zu diesem Tool – sämtliche Zugriffe würden auf höchster Stufe kontrolliert.

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