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MacBook Pro 2018: So sieht es von innen aus

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Der Reparaturdienstleister iFixIt hat das neue MacBook Pro vollständig zerlegt. Äußerlich gibt es keine Änderungen, dafür hat sich im Inneren etwas getan.

 

Wie geht es dem Akku?

Der Akku hat einen Wachstumsschub erlebt – er besteht nun aus sechs statt fünf einzelnen Zellen. Dadurch ist er nicht nur größer, sondern auch schwerer geworden. Mit satten 232,7 Gramm Kampfgewicht steigt er in den Ring, sein Vorgänger schaffte es bloß auf 196,7 Gramm. Die Akkulaufzeit hat sich dadurch aber nicht verändert. Außerdem bleibt das Gesamtgewicht des Gerätes gleich, da Apple an anderen Stellen sparsamer war.

Verbesserungen und Wegfall

Jede Taste verfügt über einen Silikonschutz – dieser dürfte unter Anderem für die Reduktion der Tippgeräusche verantwortlich sein und Staub sowie Krümel vor einem Eindringen in das Innere abhalten. Durch den größeren Akku sind die Lautsprecher nun länglicher aber flacher ausgefallen. Der Service-Port, der zum Auslesen des SSD-Speichers im Service gedacht war ist nicht mehr vorhanden. Dafür lässt sich nun das Trackpad direkt ohne die Batterie im Zusammenhang entfernen. Außerdem können die Tasten ohne zu brechen ausgebaut werden.

Auch der T2-Chip, bisher nur aus den iMac Pro bekannt, ist im MacBook Pro neu. Er ist unter Anderem für das Management der SSD, die Verschlüsselung und die „Hey Siri“ Funktion verantwortlich. Auch das Speichern der biometrischen Daten von Touch-ID gehören zu seinen Aufgaben.

Der USB-C-Port wird nun in Kunststoff und nicht mehr Alu gekleidet. Das passende Netzteil, dass mitgeliefert wird, wurde ebenfalls überarbeitet. So soll es über mehr Schaumstoffgummi verfügen und besser abgeschirmt sein.

Die Komponenten sind für gewöhnlich fest miteinander verbunden – Tastatur, Lautsprecher und Batterie wurden verklebt, der Prozessor, Arbeitsspeicher und Massenspeicher auf der Hauptplatine verlötet. Dadurch ist ein einzelner Austausch nicht möglich und genauso wenig ein späteres Verbessern des Innenlebens.

Bild: iFixit

 

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