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Erscheinungsdatum von iOS 13 und iPadOS bekannt

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Apple hat nun auf seiner Webseite das Erscheinungsdatum von iOS 13 bekanntgegeben. Demnach soll das Betriebssystem am 19. September veröffentlicht werden.

Während der “By innovation only”-Keynote wurde das Erscheinungsdatum der Betriebssysteme unerwähnt gelassen – dies sorgte natürlich für Verwirrung. Doch nun ist das Datum bekannt – Stichtag 19. September – an dem Datum erscheint auch watchOS 6. Am 30. September sollen anschließend iOS 13.1 und iPadOS folgen. Das Mac Betriebssystem macOS Catalina wurde für Oktober vorgemerkt.

iOS 13 – Das müsst ihr wissen

Mit iOS 13 werden grundlegende Performance- sowie Systemverbesserungen durchgeführt. Dabei soll Face ID rund 30 Prozent schneller arbeiten und Apps werden doppelt so schnell geladen und verbrauchen dabei ganze 50 Prozent weniger Speicher. Zukünftige App-Aktualisierungen werden unter iOS 13 rund 60 Prozent kleiner ausfallen.

iOS 13 Dark Mode

Der Dunkelmodus unter iOS 13 ist ein Feature, dass von vielen Fans schon lange erwartet wurde. Wird dieser vom Nutzer aktiviert, so wird der Dark Mode systemweit übernommen. Das heißt, Apps wie Notizen, Apple Music, Nachrichten, Fotos und vieles mehr erscheinen ebenfalls im dunklen Modus. Die Funktion kann sich auch auf die Akkulaufzeit eines iPhones mit OLED-Display positiv auswirken, denn hier gilt: Ein schwarzer Pixel verbraucht kaum Strom im Vergleich zu einem aktiv genutzten Pixel.

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Das Erscheinungsbild von iOS ist dynamisch. So kann das iPhone bei Sonnenuntergang den Dark Mode aktivieren und bei Sonnenaufgang in den hellen Modus wechseln. Alternativ dazu können Nutzer auch einen eigenen Zeitplan einstellen. Die Konfiguration dafür ist sehr einfach gehalten. Zuerst öffnet man die iOS-Einstellungen und navigiert anschließend den Menüpunkt “Anzeigen & Helligkeit” an. Nun kann das Erscheinungsbild angepasst werden.

Erinnerungen und Apple Maps

Im Zuge des neuen iPhone-Betriebssystems wurde auch die Anwendung “Erinnerungen” aktualisiert. Diese erscheint mit einer neugestalteten Benutzeroberfläche. Diese ist in Bereiche wie “Heute”, “Geplant”, “Alle” und “Meine Listen” unterteilt. Bei der Erstellung einer Erinnerung wird Siri fortan versuchen den Nutzer bei der Eingabe von Informationen selbst zu ergänzen. Auch Apple Maps erfreut sich einer wichtigen Funktion unter iOS 13. So können Nutzer der Karten Anwendung in Zukunft ihre Ankunftszeit direkt mit Freunden, Familie und Mitarbeitern teilen. Die Ankunftszeit wird automatisch aktualisiert wenn es zu Verzögerungen oder ähnlichem kommt.

Datenschutz und HomeKit unter iOS 13

Natürlich wird Apple auch in Sachen Datenschutz sowie Sicherheit nachrüsten. So soll iOS zukünftig einen systemweiten Schutz zur Standortverfolgung bieten. Dies ermöglicht neue Optionen bei der Vergabe einer Tracking-Erlaubnis. Demnach können Nutzer einzelnen Anwendungen eine “Einmalige Erlaubnis” zur Standortverfolgung erteilen. Entscheidet sich ein Nutzer für die Option “Immer”, so bekommt dieser von iOS regelmäßig detaillierte Berichte bereitgestellt. Des weiteren bekommen Nutzer in Zukunft Zugriff auf das Feature “HomeKit Secure Video”. Videoaufnahmen werden dabei verschlüsselt und in der iCloud gelagert. Zusätzlich kann mittels HomeKit der heimische Router gesteuert werden. Die Funktion kann auch als eine Firewall betrachtet werden. Der neue Dienst “Anmelden mit Apple” soll dagegen für mehr Privatsphäre sorgen. Die Funktion ermöglicht es Anwendern ein neues Konto auf passenden Anwendungen, Websites und sonstigen Diensten zu erstellen ohne potenziell sensible private Informationen preiszugeben. Im Gegensatz zu bestehenden Lösungen können sich “Anmelden mit Apple”-Benutzer über Face ID oder Touch ID authentifizieren und selber entscheiden welche persönlichen Informationen an den jeweiligen Anbieter weitergegeben werden – mehr dazu hier.

Nachrichten & Memojis

Unter iOS 13 wird Apples eigene Messenger-App Nachrichten ebenfalls überarbeitet. So können Nutzer ein Profil mit Namen und Foto einstellen, das im Anschluss mit dem Chatpartner automatisch geteilt wird. Außerdem bekommen die beliebten Memojis ein umfangreiches Update. Diese haben fortan mehr Gestaltungsoptionen – dazu gehören beispielsweise Make-Up, AirPods, Monokel und mehr Hüte. Auch können die erstellten Memojis als Sticker verschickt werden – sie sind neben den Emojis in der Tastatur zu finden.

Foto-App und Kamera unter iOS 13

Die Fotos-App wird unter iOS 13 völlig neu unterteilt – auch neue Funktionen wird es geben. So soll iOS Duplikate erkennen und diese automatisch aus den Alben entfernen – danke Apple! Nutzer können beispielsweise direkt aus der App heraus Fotos sowie Videos bearbeiten und dabei auf zahlreiche Optionen zurückgreifen – mehr Details dazu findest du in unserer umfangreichen Zusammenfassung. Mit den Änderungen an der Portraitbeleuchtung unter iOS 13 können Anwender die Position und Intensität der Studio-Lichteffekte anpassen. Die Verbesserung ermöglicht es beispielsweise eine glattere Haut, schärfere Augen und hellere Gesichtszüge zu erhalten. Hinzu kommt der neue High-Key-Mono-Effekt, ein monochromes Motiv auf weißem Hintergrund.

AirPods, HomePod & CarPlay

Unter iOS 13 kann Siri selbstständig eingehende Nachrichten vorlesen und Nutzer können diese via AirPods ohne den Befehle “Hey Siri” beantworten. Das Feature wird in jeder Messanging-App möglich sein, die das SiriKit verwendet. Auch wird es eine Audio-Sharing-Option geben, die das Verbinden von zwei Audiogeräten an ein iPhone ermöglicht. So können beispielsweise zwei AirPods Paare oder andere Bluetooth-Geräte gleichzeitig mit dem Apple Smartphone verbunden werden. Der HomePod bekommt erstmals Zugriff auf Radiosender und kann mittels Handoff Songs abspielen. Unter iOS 13 kann der smarte Speaker übrigens von mehreren Stimmen gesteuert werden. Auch CarPlay wird aktualisiert – es passt sich zukünftig an größere Displays an und bekommt eine neue Benutzeroberfläche spendiert. Die Musik-App wurde dabei von Grund auf neu gestaltet und Siri deckt nicht mehr den gesamten Bildschirm ab.

Datensparmodus & Datenlimit für Downloads im Mobilfunk

Unter iOS 13 warnt Apple die Benutzer wenn sie versuchen einen großen Download im Mobilfunknetz zu starten – aber sie dürfen das Limit überschreiten. Die Begrenzung wird somit unter iOS 13 vollständig aufgehoben und durch eine Warnmeldung ersetzt. Außerdem zeigt das System nun eine Meldung an, in der es darauf hinweist, dass die App-Größe etwas höher ist und zeigt dabei die genaue Dateigröße an. Hierbei kann der Nutzer nun entscheiden ob er den Download fortsetzen oder eine Wifi-Verbindung abwarten möchte. Das Ganze lässt sich sogar individuell anpassen. Es gibt eine neue Einstellung im iTunes & App Store namens “App Downloads”. Die Standardoption ist “Ask if over 200 MB” und blendet dementsprechend die besagte Warnung ein. Im Modus “Ask First” wird der Benutzer immer aufgefordert den Download einer mobilen App zu bestätigen. Der neue Datensparmodus unter iOS 13 ermöglicht es Apps die Nutzung von mobilen Daten auf dem iPhone zu reduzieren. Insbesondere iPhone Nutzer mit begrenztem Datenvolumen können von der neuen Funktion profitieren und müssen nicht mehr um ihre GBs fürchten.

Unterstützung für PlayStation 4 und Xbox One S Controller

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Als bekannt wurde, dass tvOS die Unterstützung für die DualShock 4 und Xbox One S Controller erhält, dachten viele von uns, es wäre nur tvOS, das diese Unterstützung bekommt. Fehlanzeige! Auch iOS 13 unterstützt die beliebten Konsolen-Controller. Damit könnte das iPhone zu einer kleinen Playstation 4 mutieren wenn man die offizielle Remote App von Sony in Verwendung hat – so verbindest du dein iPhone & Co. mit einem der beiden Joysticks.

Diese iPhone, iPad und iPod touch Modelle sind mit iOS 13 kompatibel

Die Liste der kompatiblen Geräte von Apple bestätigt, dass iOS 13 mit folgenden iPhone, iPad und iPod touch Modellen kompatibel ist:

  • iPhone XS
  • iPhone XS Max
  • iPhone XR
  • iPhone X
  • iPhone 8 & iPhone 8 Plus
  • iPhone 7 & iPhone 7 Plus
  • iPhone 6S & iPhone 6S Plus
  • iPhone SE
  • iPod touch (7. Generation)

Das neue iPadOS, das im Grunde genommen auf iOS 13 basiert, wird ebenfalls auf einer Vielzahl von älteren Geräten erhältlich sein. (Bild: Apple)

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