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Cellebrite soll angeblich iPhone- und iPad-Geräte unter iOS 12.3 hacken können

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Cellebrite Mobile Synchronization ist ein israelisches Unternehmen, das Datenextraktions-, Übertragungs- und Analysegeräte für Mobiltelefone und andere mobile Geräte herstellt. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der japanischen Sun Corporation.

Neben diversen mobilen Geräten kann Cellebrite webbasierte Anwendungen sowie Konten und ähnliches hacken – die Aufträge bekommt das Unternehmen von Strafverfolgungsbehörden, Nachrichtendiensten und anderen Firmen, die an verschlüsselten Daten interessiert sind. Nun behauptet der Spezialist für digitale Forensik iPhone- sowie iPad-Geräte unter iOS 12.3 vollständig im gesperrten Zustand hacken zu können – eigenen Aussagen nach wäre Cellebrite sogar dazu fähig alle iPhone- und iPad-Geräte zu knacken – selbst unter älteren iOS Versionen. Genau genommen heißt es auf dem eigenen Internet-Auftritt, dass Cellebrite “eine vollständige Dateisystem-Extraktion auf jedem iOS-Gerät durchführen kann”. Möglich macht dies eine neue Hardware, die über eine spezielle Software verfügt. Demnach könne das Tool Passwörter bestimmen und Geräte freischalten um sämtliche Daten wie E-Mails, Chat-Verläufe, Bilder usw. zu extrahieren. Das Produkt wird Universal Forensic Extraction Device genannt und soll in erster Linie Strafverfolgungsbehörden sowie Geheimdiensten dienen.

Cellebrite ist kein Unbekannter

Neben iPhone- und iPad-Geräten sollen natürlich auch andere Mobilgeräte gehackt werden können. Bei Samsung Modellen kann das Tool Cellebrite zufolge sogar gelöschte Daten wiederherstellen und extrahieren. Die digitalen Forensiker sind bereits in der Vergangenheit aufgefallen. So konnte Cellebrite dem FBI helfen als Apple nicht wollte. Damals hat das Unternehmen das iPhone 5c des San Bernardino-Killers Syed Rizwan Farook geknackt.

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Ob das Universal Forensic Extraction Device tatsächlich hält was es verspricht bleibt vorerst unbeantwortet – Cellebrite darf jedoch in dieser Hinsicht nicht unterschätzt werden. Dem Unternehmen zufolge wird das Tool nur an Behörden verkauft – dennoch ist das keine Garantie dafür, dass solche Geräte nicht auf dem Schwarzmarkt landen. Es wäre schließlich nicht das erste Mal, dass solche Werkzeuge in den Besitz von Privatpersonen gelangen. (Bild: Cellebrite)

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