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Apple reagiert auf Bericht rund um Safari Nutzerdaten

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Heute wurde über eine Änderung in iOS 13 berichtet, die viele Beobachter stutzig gemacht hat. Doch nun hat sich Apple zu dem Thema gemeldet.

Der Professor und Kryptograph Matthew Green hat in einem Bericht seine Bedenken geäußert, wonach Apple die Safari-Funktion “Betrugswarnung” erweitert hat. (Zum Bericht) Apple verwendet seit vielen Jahren Googles Safe Browsing-Technologie um iPhone-Nutzer vor betrügerischen Webseiten zu schützen und das mit Erfolg. Schlägt das System von Google an, so wird dem Anwender in Safari eine Warnung angezeigt – dabei wird der Nutzer darauf hingewiesen, die Seite nicht zu besuchen – dieser kann anschließend umkehren oder wahlweise fortfahren. Nun soll neben Google auch das chinesische Unternehmen Tencent die Funktion verstärken. Die Änderung wurde jedoch nicht von Apple angekündigt sondern im Stillen vollzogen. Dies sorgte für Aufruhr. Doch nun hat sich der in Cupertino ansässige Konzern zu dem Thema geäußert. Auf Anfrage von iMore.com antwortete Apple wie folgt:

“Apple schützt die Privatsphäre der Benutzer und schützt Ihre Daten mit Safari Fraudulent Website Warning. Ein Sicherheitsmerkmal, das Websites kennzeichnet, von denen bekannt ist, dass sie bösartig sind. Wenn die Funktion aktiviert ist, überprüft Safari die URL der Website anhand von Listen bekannter Websites und zeigt eine Warnung an, wenn die URL, die der Benutzer besucht, im Verdacht steht, betrügerisch zu sein. Um diese Aufgabe zu erfüllen, erhält Safari von Google eine Liste von Websites, von denen bekannt ist, dass sie bösartig sind und für Geräte mit dem Regionalcode auf dem chinesischen Festland erhält Safari eine Liste von Tencent. Die tatsächliche URL einer Website, die Sie besuchen, wird niemals an einen sicheren Browser-Anbieter weitergegeben und die Funktion kann deaktiviert werden”.

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Demnach teilt Apple nicht die URLs direkt mit Google oder Tencent und gibt konkreten Einblick in die Funktionsweise. Außerdem merkt Cupertino an, dass Nutzer jederzeit die Funktion deaktivieren können. (Photo by World Image / Bigstockphoto)

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