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News & Rumors Wochenrückblick 16.07. – 22.07.

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Das Apfelpatient Wochenmagazin

 

AppStore & Updates

Apple hat Anfang der Woche mehrere Updates freigegeben. Entwickler durften sich über das volle Programm freuen. Außerdem wurde auch die dritte Public Beta von iOS 12, tvOS 12 und macOS Mojave ausgerollt.

Schnäppchenjäger aufgepasst: Wer an Rabatten im iOS & Mac AppStore interessiert ist, der kann unseren aktuellen Bericht darüber hier ansehen.

News

Apple kündigt neue Emojis an

Die einen hassen sie, die anderen lieben sie – am 17. Juli war Welt-Emoji-Tag.
Passend dazu kündigte Apple mehr als 70 neue Emojis an.

Basierend auf dem Unicode 11.0 kommen beispielsweise Emojis mit roten, grauen und lockigen Haaren sowie einer Glatze. Die neuen Gesichter wird es auch in verschiedenen Variationen geben, dazu gehören beispielsweise ein Party-Smiley, ein zitterndes Emoji, ein weiteres mit Hundeblick und herzlich lachendes Gesicht. Du magst Cupcakes? Zeige es mit einem Emoji. Salat, Mango und ein chinesischer Mondkuchen sind ebenfalls mit von der Partie. Auf der tierischen Ebene werden Känguru, Pfau, Papagei und Hummer den Zoo verstärken. Wie Apple verlauten ließ, werden weitere Emojis auch aus den Bereichen Sport und Symbole noch dieses Jahr mit einem Update für iOS, macOS und watchOS erscheinen. Auch ein Superheld ist dabei – nämlich Superman mit weiblicher Unterstützung.

Bild: Apple

 

Keine Tastatur der dritten Generation für „alte“ MacBooks

Apple hat im Juni nach zahlreichen Beschwerden das Problem mit der Butterfly-Tastatur bei MacBooks aus den Jahren 2015 – 2017 anerkannt und verspricht eine kostenlose Reparatur. Wer von dem Austauschprogramm Gebrauch machte und dabei sein 2016er Modell einreichte, der erhielt eine Tastatur des 2017er Gerätes. Apple erhoffte sich, dass die 2017er-Tastatur haltbarer ist. Wer nun glaubt, dass die alten Geräte bei einer Reparatur die Butterfly-Tastatur der dritten Generation verbaut bekommen, der wird enttäuscht. Das liegt nicht an Apples Unwillen, wie MacRumors in Erfahrung bringen konnte. Die Butterfly-Tastatur der dritten Generation ist mit den alten Geräten inkompatibel. Grund dafür ist der T2-Chip, dieser steuert unter Anderem die TouchBar der neuen MacBooks.

 

MacBook Pro 15” – Kühlung zu schwach

Seit Kurzem mehren sich Berichte, wonach das neue MacBook Pro ein Kühlungsproblem hat. Will man ein größeres Videoprojekt auf dem Gerät mit Core i9 exportieren, dauert es länger als mit seinem Vorgänger. Aufgrund von zu hoher Temperaturen beim Hexacore drosselt die CPU stark unter den Basistakt. Eigentlich sollte der Chip mit 2,9 GHz bis 4,8 GHz takten, stattdessen heizt er auf 100 Grad auf und drosselt anschließend bis auf 2,2 GHz. Das hat der australische Youtuber Dave Lee herausgefunden. AppleInsider vermutet, dass das Problem durch ein Versprechen von Intel ausgelöst wurde. Diese sagten Apple bereits 2016 zu, dass künftige Prozessoren deutlich weniger Wärme produzieren werden. Da der Core i9 die selben 45 Watt TDP wie das 2017 Modell aufweißt und Apple Intel Glauben geschenkt hat, wurde das Gehäuse nicht verändert. Das Resultat ist nun, dass eine angemessene Wärmeabführung nicht möglich ist. Apple könnte mit einem Firmware-Update die Drehzahl des Lüfters erhöhen oder den Basistakt des Prozessors dämpfen, dadurch würde die Drossel seltener aktiv werden und der Takt im Schnitt höher liegen.

 

MacBook Pro 2018: So sieht es von innen aus

Der Reparaturdienstleister iFixIt hat das neue MacBook Pro vollständig zerlegt. Äußerlich gibt es keine Änderungen, dafür hat sich im Inneren etwas getan.

Der Akku hat einen Wachstumsschub erlebt – er besteht nun aus sechs statt fünf einzelnen Zellen. Dadurch ist er nicht nur größer, sondern auch schwerer geworden. Mit satten 232,7 Gramm Kampfgewicht steigt er in den Ring, sein Vorgänger schaffte es bloß auf 196,7 Gramm. Die Akkulaufzeit hat sich dadurch aber nicht verändert. Außerdem bleibt das Gesamtgewicht des Gerätes gleich, da Apple an anderen Stellen sparsamer war.

Jede Taste verfügt über einen Silikonschutz – dieser dürfte unter Anderem für die Reduktion der Tippgeräusche verantwortlich sein und Staub sowie Krümel vor einem Eindringen in das Innere abhalten. Durch den größeren Akku sind die Lautsprecher nun länglicher aber flacher ausgefallen. Der Service-Port, der zum Auslesen des SSD-Speichers im Service gedacht war ist nicht mehr vorhanden. Dafür lässt sich nun das Trackpad direkt ohne die Batterie im Zusammenhang entfernen. Außerdem können die Tasten ohne zu brechen ausgebaut werden.

Auch der T2-Chip, bisher nur aus den iMac Pro bekannt, ist im MacBook Pro neu. Er ist unter Anderem für das Management der SSD, die Verschlüsselung und die „Hey Siri“ Funktion verantwortlich. Auch das Speichern der biometrischen Daten von Touch-ID gehören zu seinen Aufgaben.

Der USB-C-Port wird nun in Kunststoff und nicht mehr Alu gekleidet. Das passende Netzteil, dass mitgeliefert wird, wurde ebenfalls überarbeitet. So soll es über mehr Schaumstoffgummi verfügen und besser abgeschirmt sein.

Die Komponenten sind für gewöhnlich fest miteinander verbunden – Tastatur, Lautsprecher und Batterie wurden verklebt, der Prozessor, Arbeitsspeicher und Massenspeicher auf der Hauptplatine verlötet. Dadurch ist ein einzelner Austausch nicht möglich und genauso wenig ein späteres Verbessern des Innenlebens.

Bild: iFixit

 

MacBook Pro Retina 2012: Das Comeback

Anfang des Monats hat Apple offiziell den Support des Mitte 2012 veröffentlichten Gerätes eingestellt.

Nun die Wende, der Schritt ist für Apple eher unüblich, aber der Konzern hat dem Gerät mit dem ersten Retina-Display, einen Aufschub gewährt und mitgeteilt, dass der Vintage-Status erst am 31.12.2018 greift. Das heißt, der Hardware-Support samt Versorgung mit Ersatzteilen läuft weiter. Wer also noch etwas tauschen lassen will, der kann zu einem autorisierten Service-Dienstleister oder Apple gehen. Diese Serie von MacBooks bringt eine Grafik-Chip Metal-Unterstützung mit, weshalb sich darauf auch macOS 10.14 Mojave noch installieren lässt, was bekanntermaßen nur auf Geräten mit Metal-Kompatibilität läuft. Vielleicht lässt sich damit Apples unüblicher Schritt erklären. Abgesehen von ein paar Ausnahmen lautet bei Apple die Faustregel, fünf Jahre lang Ersatzteile für Geräte zu produzieren. Erst danach ist der Kunde dazu gezwungen, anderweitig nach Ersatzteilen zu suchen.

Bild: Adobe Spark

 

MacBook Pro 2018: Apple bestätigt Schutz

Jede Taste verfügt über einen Silikonschutz – dieser dürfte unter Anderem für die Reduktion der Tippgeräusche verantwortlich sein und Staub sowie Krümel vor einem Eindringen in das Innere abhalten.

Bis vor Kurzem hat Apple dieses Merkmal unkommentiert gelassen. Möglicherweise ließ sich dieses Verhalten mit den aktuellen Sammelklagen wegen der Vorgängermodelle aus den Jahren 2016/17 begründen. Den US-Medien gegenüber sagte Apple, die Butterfly-Tastatur der dritten Generation sei nicht dazu entwickelt worden um sie zuverlässiger als ihre Vorgänger zu machen. Nun die Wende – auf der Produktseite des neuen MacBook Pro lässt sich nun ein Absatz finden, der speziell auf die Tastatur eingeht. Die Spekulationen der letzten Tage waren somit korrekt. Apple bestätigt in einem Support-Dokument offiziell die Membran und ihre Aufgabe. Sie soll tatsächlich das Eindringen von Schmutz und Staub in das Innere der Tastatur verhindern.

Ob es zukünftig wirklich zu weniger Ausfällen kommt werden wir mit der Zeit feststellen. Nach nur ein paar Tagen lässt sich ein Urteil nicht fällen.

Bild: iFixit

 

Siris letzter Gründervater geht

Tom Gruber ist der letzte verbliebene Siri-Mitbegründer bei Apple gewesen. Nun ist nach über 8 Jahren auch er gegangen, das bestätigte eine Sprecherin des Konzerns gegenüber dem Magazin The Information.

Gegründet wurde die Siri Inc. von Dag Kittlaus, Adam Cheyer und Tom Gruber im Jahre 2007. Als 2010 die Sprachsteuerung Siri im AppStore erschien, kaufte Apple diese bereits zwei Monate nach Erscheinen auf und nahm die App aus dem Store. Die Übernahme soll 200 Millionen US-Dollar gekostet haben. Im Herbst 2011 wurde Siri im Zuge einer Keynote von Apple vorgestellt. Kittlaus und Cheyer verließen Apple bereits in den Jahren 2011 und 2012 um erneut ein eigenes Unternehmen zu gründen.

 

Apple Store – Der Erste seiner Art

Steve Jobs eröffnete den allerersten Apple Store am 19. Mai 2001 im Tysons Corner Center in McLean, Virginia. Nun wird der Laden nach über 17 Jahren erstmals renoviert. MacRumors konnte die von Apple eingereichten Bauunterlagen einsehen. Der Konzern beabsichtigt größere Änderungen vorzunehmen. Ein genaues Renovierungsdatum ist bisher nicht bekannt.

 

iOS 12: “USB Restricted Mode” – ab jetzt ist Schluss

Mit iOS 11.4.1 hat Apple den USB Restricted Mode eingeführt. Dieser soll Werkzeugen wie GrayKey oder ähnlichen Tools zum Entsperren von iPhones die Arbeit deutlich erschweren.

Nachdem eine Sicherheitslücke in der Funktion bekannt wurde, scheint Apple diese mit der jüngsten Developer Beta von iOS 12 beseitigt zu haben – dass melden Entwickler. Sicherheitsforscher von Elcomsoft fanden zuvor eine kostengünstige Möglichkeit die Sperre auszuhebeln. Der 60-minütige Countdown, der eigentlich dafür sorgen sollte, dass sich der USB-Anschluss nach einer Stunde ab der letzten Gerätefreigabe automatisch für externe Geräte deaktiviert, konnte wohl zurückgesetzt werden.
Dazu reichte ein 40 Euro teurer Lightning-zu-USB-3-Kamera-Adapter von Apple aus. Der Konzern scheint wohl das Stundenlimit in der iOS 12 Beta 4 komplett abgeschafft zu haben. Will man nun Hardware über den Lightning-Port nutzen, muss das iPhone erst entsperrt werden, insofern der “USB Restricted Mode” aktiv ist. Lediglich das Aufladen des Akkus ist im gesperrten Zustand möglich. Wer externe Geräte ohne Freigabe verwenden möchte, der kann das in den Systemeinstellungen ändern. Ob Apple diese Methodik in der finalen Version von iOS 12 übernimmt, bleibt bis auf weiteres unklar.

Bild: Apple

 

Rumors

 

iPhones 2018: Neue Leaks lassen tief blicken

Das Apple dieses Jahr vermutlich drei neue iPhones vorstellen wird betet beinahe jedes neue Gerücht vor.

Nun hat auch Ben Geskin, ein selbsternannter Leak-Meister und Apple Analyst, die Gerüchte auf Twitter unterstrichen. Auf der Kurznachrichten-Plattform hat er drei Display-Schutzfolien passend für den Zuwachs gepostet.

Das Notch wird auf jedem der iPhones vertreten sein. Erwartet werden zwei Geräte mit OLED Displays, 5.8“ und 6.5“, dass dritte Gerät soll einen LCD mit 6.1“ Diagonale bekommen. Das Interessante an dem dritten iPhone sind die Ränder. Diese scheinen dicker auszufallen als bisher erwartet. Grund dafür ist, anders als OLED, erlaubt die LCD Technologie keine so schmalen Ränder. Rückzuführen ist das auf den heutigen Stand der Technik.

Bild: VenyaGeskin1

 

2018 iPhones: Das neue Netzteil – eine Rarität

Der japanische Blog Macotacara will neue Infos zu Apples neuem Lade-Adapter von einem Zulieferer erfahren haben.

Die ersten Gerüchte gab es bereits im Frühjahr. Nun will Macotacara erfahren haben, dass der schnellere Lader anfänglich nur in Kombination mit den neuen iPhones zu bekommen sein wird. Das heißt, kauft man aus der neuen iPhone Serie ein Modell wird das Netzteil mitgeliefert. Eine separate Verfügbarkeit ist erst zu einem späteren Zeitpunkt geplant. Diese Information soll der japanische Blog von einem chinesischen Zulieferer bekommen haben. Die Quelle wird nicht namentlich genannt, vermutlich aus Schutzgründen. In Frage kommen hier beispielsweise Flextronics, Delta Electronics, Lite-On Technology und Artesyn sowie weitere Firmen, die für Apple produzieren. So oder so wird das neue Netzteil vermutlich ein Kassenschlager. Nun bleibt noch eine große Frage offen. Werden die neuen iPhones ihren Lightning Eingang behalten oder einen USB-C-Port erhalten?

Bild: Chongdiantou

 

Wir wünschen euch einen guten Start in die kommende Woche.

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